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Bahnhof Hörde: Knöllchen provozieren weiter Autofahrer

HÖRDE Weiter Ärger auf dem Bahn-Parkplatz an der Hörder Bahnhofstraße: Eine Autofahrerin musste 38 Euro berappen, weil sie die Parkzeit überzogen hat. Ein Tipp kommt aus Holzen: Wer aufgefordert wird, eine Vertragsstrafe in Höhe von 20 Euro zu zahlen, soll das einfach nicht machen.

Bahnhof Hörde: Knöllchen provozieren weiter Autofahrer

Die Bahn wirbt auf Parkscheinen - und löst mit satten Knöllchen am Hörder Bahnhof Kritik aus.

Die Knöllchen-Praxis auf dem Parkplatz an der Hörder Bahnhofstraße wirft kein gutes Licht auf die Deutsche Bahn AG: Eine Autofahrerin berichtete der Stadtteil-Redaktion in Hörde gestern von einem 38-Euro-Knöllchen – „und ausgesprochen rabiatem Personal“, das die Zettel verteile. Die Kontrolleure halten sich in unmittelbarer Nähe des Parkplatzes auf. Die „Parkraumbewirtschaftung Linne“ mit Firmensitz in Wupptertal überwacht den Parkplatz. Geregelt ist das in einem Vertrag mit der Deutschen Bahn AG. Eine Schwerterin musste zuletzt 23,60 Euro zahlen. Das ist, wie sich am Freitag herausstellte, offenbar der Regelsatz, der dort erhoben wird. Martin Sator aus Holzen hatte es im März 2008 „erwischt“, so der Anrufer am Freitag. Die 20 Euro Vertragsstrafe zahlte er einfach nicht, sondern lediglich den in Punkt 4 der dort ausgehängten Parkordnung geforderten dreifachen Stundensatz (= 3,60 Euro). 

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