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Balou feierte seinen 30. Geburtstag mit einer Premiere

Zwischen Regen und Sonnenschein, zwischen Bauchtanz und Beethoven pendelte das dreitägige Sommerfest im und am Kulturzentrum Balou. Wir waren mit der Kamera dabei und zeigen die schönsten Fotos.

Balou feierte seinen 30. Geburtstag mit einer Premiere

Viele Besucher genossen das kulturelle Programm beim dreitägigen Balou-Fest.

„Aller guten Dinge sind drei“, sagt der Volksmund. Und das weiß man in Brackel besonders zu feiern. Zu Sommerfest und 30 Jahre Jugendkunstschule gesellt sich am vergangenen Wochenende eine Premiere: Das B-Klassik-Festival am Kulturzentrum Balou. Getreu dem Motto „umsonst und draußen“.

Eine Erfolgsgeschichte

„Das Balou ist eine Erfolgsgeschichte“, loben Claudia Kokoschka und Jugend-Dezernentin Daniela Schneckenburger die Einrichtung beim kurzen Festakt anlässlich des Geburtstags der Jugendkunstschule unisono. „Hier findet ein großes Stück Persönlichkeitsentwicklung statt“, hebt Letztere hervor.

Aus dem Nachbarschaftshaus Wambel hervorgegangen, leiten mittlerweile 80 Kursleiter rund 500 Kinder pro Woche an. „Über die 30 Jahre gerechnet“, so bilanziert Dr. Rudolf Preuß, Vorsitzender des Vereins Balou, „haben hier Kinder 360 000 Mal an Kursstunden teilgenommen.“

Vielfalt ist beim Angebot Trumpf

So feierte das Balou

Am verregneten Freitagabend hören rund 200 Besucher Claudia Rudek mit ihrer Acoustic-Band und der Brackeler Gruppe „iRohm“ bei Folk, Country und Rock zu.
Vom Regen lässt sich niemand vertreiben.
Gute Laune auf und vor der Bühne.
Die gute Laune der Besucher ist ansteckend.
Auch kleine Stars erobern die große Bühne.
Weitere Impressionen vom dreitägigen Balou-Sommerfest.
Weitere Impressionen vom dreitägigen Balou-Sommerfest.
Weitere Impressionen vom dreitägigen Balou-Sommerfest.
Weitere Impressionen vom dreitägigen Balou-Sommerfest.
Weitere Impressionen vom dreitägigen Balou-Sommerfest.
Weitere Impressionen vom dreitägigen Balou-Sommerfest.
Weitere Impressionen vom dreitägigen Balou-Sommerfest.
Weitere Impressionen vom dreitägigen Balou-Sommerfest.
Weitere Impressionen vom dreitägigen Balou-Sommerfest.
Weitere Impressionen vom dreitägigen Balou-Sommerfest.
Weitere Impressionen vom dreitägigen Balou-Sommerfest.
Weitere Impressionen vom dreitägigen Balou-Sommerfest.
Weitere Impressionen vom dreitägigen Balou-Sommerfest.
Weitere Impressionen vom dreitägigen Balou-Sommerfest.
Weitere Impressionen vom dreitägigen Balou-Sommerfest.
Weitere Impressionen vom dreitägigen Balou-Sommerfest.
Weitere Impressionen vom dreitägigen Balou-Sommerfest.
Weitere Impressionen vom dreitägigen Balou-Sommerfest.

Vielfalt ist beim Angebot Trumpf. Das zeigen die Kinder, Jugendlichen und auch Erwachsenen am Samstag. Der von Petra Wintzer geleitete Chor macht nachmittags den Anfang, ehe die orientalischen Bauchtanzgruppen von Birgit Gahmann, Andrea Strehle und Janina Ritsche die Hüften kreisen lassen.

Die Hip-Hop-Klassen von Ljuba Ljachowa und Ballett-Tänzerinnen von Laura Brückner und Irina Goubernik präsentieren ihr Können auf der großen Bühne. Wie auch im Café, wo sie Einblicke ins Training gewähren.

Andrea Kruck lässt die von ihr angeleiteten Akrobaten auf Turnmatten temporeich Salti schlagen. Dabei ist ebenso Präzision gefragt wie bei den Zaubertricks von Marco Weissenberg. Das Auftreten aller quittieren die rund 400 Besucher am Nachmittag mit lang anhaltendem Beifall. Andere Balou-Nutzer erstellen ein buntes Graffiti, während für alle Nachwuchskünstler auf dem Markt eine Mal-Mitmachaktion angeboten wird.

Malerei, Schmuck-, Ton- und Metall-Kunst

Fertige Kunst gibt es dort ebenso zu erstehen. Ob Malerei, Schmuck-, Ton- oder Metall-Kunst, gestandene Künstler animieren zum Stöbern und Kaufen. Stärken kann man sich bei der vom Stadtbezirksmarketing gemeinsam mit dem Brackeler Gewerbeverein und dem Balou ausgerichteten Veranstaltung in dem von Manuela Reichert (Balou-Café) gesteckten kulinarischen Rahmen. Bio-Wurst und -Fleisch, frische Salate und Backwaren-Kreationen lassen genießen. Dazu werden Wein, Sekt, Bier und alkoholfreie Getränke gereicht.

„umsonst und draußen" für Kulturhungrige

Kulturhungrige kommen bei „umsonst und draußen“ gleichfalls auf ihre Kosten. Angeregt durch Thomas Kisters vom Gewerbeverein stellte Martin Werner (Balou) das „B-Klassik“-Programm zusammen. Er trifft damit den Nerv des Publikums. Selbst am verregneten Freitagabend hören rund 200 Besucher Claudia Rudek mit ihrer Acoustic-Band und der Brackeler Gruppe „iRohm“ bei Folk, Country und Rock zu.

Die 4. Sinfonie mit der rechten Hand

Der Samstagabend beginnt vor gut 300 Fans mit Andreas Goma klassisch. Ob solo oder gemeinsam mit Susi Li (Piano) und Maria Jarovaja (Querflöte) interpretiert der mehrfach ausgezeichnete Gitarrist spanischen Flamenco, argentinischen Tango und den bekanntesten Satz des „Concierto de Aranjuez“. Jazzig geht es mit dem Marcus-Schinkel-Trio weiter. Schinkel bietet mit „Crossover Beethoven“ seine Interpretation des deutschen Komponisten dar. „Wir spielen es so, wie Beethoven es heute machen würde“, sagt der Pianist. „Alles ein bisschen moderner und voll auf die Zwölf.“ Mit Schlagzeuger Wim de Vries und Kontrabassist Fritz Roppel inkludiert der Wahl-Bonner die Schwerhörigkeit des Meisters ebenso in seine Arrangements wie technische Feinheiten. So spielt er die 4. Sinfonie mit der rechten Hand wie Ludwig van Beethoven – mit der linken, wie George Gershwin. Da swingt der deutsche Klassiker, da applaudieren die Festival-Freunde. 

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