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Baupläne mit privater Hilfe

Bis 2012 hatten Eltern und Schüler der Anne-Frank-Gesamtschule auf einen Aus- oder Umbau ihrer Schule gehofft. Jetzt könnte es sogar schneller gehen.

Denn nach den Protesten von Schülern und Schulpflegschaft hat die Verwaltung nun eine überraschende Lösung der Raumprobleme entwickelt. Mit der Übernahme der benachbarten Vincke-Schule kann die Anne-Frank-Gesamtschule auf das marode Gebäude an der Burgholzstraße 150 verzichten.

Bis Ende 2009 könnte der Neubau der dreizügigen Grundschule mit aktuell 287 Schülern entstehen, verbreitete Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer gestern Hoffnung.

Realisieren will die Stadt das Vorhaben haushaltsschonend und unabhängig von der bestehenden Prioritätenliste für den Schulbau mit privater Hilfe. Denn das neue Grundschul-Gebäude soll nach erfolgreichem Vorbild etwa der Hansa-Grundschule in Huckarde in einem so genannten PPP-Modell, also in öffentlich-privater Partnerschaft entstehen. "Mietkosten werden für den Haushalt damit erst bei Inbetriebnahme des Gebäudes fällig - also frühestens Ende 2009", erklärt Langemeyer.

Ausgeguckt ist eine Fläche auf der dem alten Standort gegenüberliegenden Seite der Burgholzstraße, das zur Zeit als Grabeland genutzt wird. Den Grabeland-Pächtern werden dann Flächen in benachbarten Kleingarten-Anlagen angeboten, versicherte der OB gestern.

Auch die derzeit geschlossene Mensa und Küche sollen mittelfristig von der Burgholzstraße 150 in das Gebäude an der Burgholzstraße 120 umziehen. Bis zum Sommer wird die Anne-Frank-Gesamtschule von einem Lieferanten mit Brötchen und Snacks versorgt. Danach soll eine Mensa im Foyer des Schulforums eingerichtet werden, kündigte Schuldezernentin Waltraud Bonekamp an.

Bei den Eltern stieß die Nachricht auf verhaltene Freude. "Das ist eine patente, schnelle Lösung", meinte die Sprecherin der Stadtelternschaft Monika Landgraf. Etwas vorsichtiger gab sich der Schulpflegschafts-Vorsitzende der Anne-Frank-Gesamtschule, Stefan Dautoski. "Im Prinzip gut", beurteilte er die Erweiterungspläne. "Aber ich glaube es erst, wenn es wirklich so weit ist." Oli

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