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Emschertal Grundschule

Bauzaun auf Schulhof sorgt für Ärger

SÖLDE

Bauzaun auf Schulhof sorgt für Ärger

Der Bauzaun, der um das Spielgerät errichtet wurde, steht in der Kritik bei Schule und Eltern.

Keine Angst, das Reptil ist nicht wirklich gefährlich, obwohl der riesige Bauzaun, der das hölzerne Spielgerät umgibt, vielleicht etwas anderes suggeriert. Das Problem an der ganzen Geschichte: Dieses eingezäunte Spielgerät befindet sich genau vor dem Eingang des Offenen Ganztages der Grundschule.

Und da Kinder nun einmal neugierig sind, haben die kleinen Betreuungsgäste den Bauzaun als neues Spielgerät auserkoren, was nicht gerade ungefährlich ist. Seit einigen Monaten, so eine Mutter, deren Kind die EmschertalGrundschule besucht, soll die Holzschlangen schon in ihrem Käfig sitzen.

Boden uneben

Und dabei ist nicht, wie vermutet, das Spielgerät marode, es ist vielmehr der Boden drumherum, der, laut Verwaltung, nicht spieltauglich ist. „Asphaltanhebungen um das Spielgerät auf dem Schulhof der Emschertalgrundschule stellen eine Stolpergefahr für die Schüler da. Deshalb wurde das Spielgerät aus verkehrssicherheitsrechtlichen Gründen abgesperrt“, sagte Stadtpressesprecherin Heike Thelen.

Was so viel heißt, dass wohl die Wurzen der Bäume, die auf dem Schulhof stehen, den Boden aufgerissen haben und laut Verwaltung eine Gefahr darstellen. Und auch warum sich bislang noch nichts getan hat, liefert die Pressestelle nach: „Da im letzten halben Jahr große Hochbau- und Tiefbaumaßnahmen an der Schule stattgefunden haben, hat das Tiefbauamt noch keine Reparaturarbeiten an der Fläche um das Spielgerät ausgeführt“, sagt Heike Thelen. Eine Mitarbeiterin der Schule, die nicht genannt werden möchte, sieht die eigentliche Gefahr jedoch nicht in dem welligen Boden, sondern in den aufgestellten Zäunen.

Schulamt informiert

So klettern die Kinder und auch die Jugendlichen im Nachmittagsbereich über den Bauzaun. Auch haben sich mittlerweile Drähte abgebogen, die eine erhebliche Verletzungsgefahr darstellen, war zu erfahren.

Dazu kommt, dass die Ständer, die den Bauzäunen die Standfestigkeit geben, weitaus mehr als Stolperfalle anzusehen sind, als die Bodenerhebungen wegen denen sie aufgestellt wurden.

Bei den Eltern reißt zumindest so langsam der Geduldsfaden. Denn schon durch die Baumaßnahmen auf den benachbarten Grundstücken wurde den Kindern in der Betreuung schon einiges an Spielfläche im Außenbereich genommen. Um nach einer Lösung zu suchen, wurde die Verwaltung schon mehrmals kontaktiert und das Schulamt informiert – bisher ohne Erfolg.

Foto: Jörg Bauierfeld

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