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Bergarbeiter-Skulptur zieht um

DORTMUND Aus. Schluss. Vorbei. Nun auch sinnbildlich. Das Bergbau-Unternehmen Harpen ist endgültig Geschichte. Am Mittwoch wurde das langjährige Wahrzeichen, der berühmte gusseiserne Bergmann, vor der Firmen-Zentrale an der Voßkuhle vom Sockel geholt.

Bergarbeiter-Skulptur zieht um

Der "Harpen-Bergmann" dreht noch ein Runde, bevor der Kranführer ihn auspendeln lässt und Handwerker ihn behutsam absenken.

Geschäftsführer Franz-Josef Peveling sprach dann auch von einem  "symbolischen Akt". Harpen war bereits Anfang 2007 vom Finanzinvestor Cerberus und dem Immoblien-Investmentfonds Withehall übernommen worden - und konzentirert sich seitdem auf das Geschäft mit Gewerbe-Immoblien, vornehmlich im östlichen Ruhrgebiet.

Gleichwohl sei das in den Köpfen der Menschen noch nicht angekommen, sagte Peveling. Mit dem Abtransport der überlebensgroßen Statue werde nun ein deutliches Zeichen für die strategische Neuausrichtung gesetzt und die neue Ära in der traditionsreichen Unternehmensgeschichte zum Ausdruck gebracht.

Die Bergarbeiter-Skulptur steht in Zukunft vor der Hauptverwaltung der RWE Systems AG am Flamingoweg 1. Sie folgt damit der ehemaligen Harpen AG, die Ende letzten Jahres zur „GfV Gesellschaft für Vermögensverwaltung AG“ umfirmierte und bei der RWE-Tochter ihr Quartier bezogen hat.

      Die GfV ist insbesondere in der Verwaltung von Grundstücken tätig sowie in der Betreuung von Angelegenheiten aus ehemaligem Bergbaubetrieb. Der "Wettersteiger mit erhobener Grubenlampe"  wurde 1953 von Wilhelm Wulff (1891 – 1980) für den damaligen Neubau der Harpener Bergbau AG geschaffen, und stand von 1958 zunächst im Garten des ehemaligen Verwaltungsgebäudes an der Silberstraße, und später dann vor der neuen Firmenzentrale an der Voßkuhle.

  

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