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Sommer 2018

Berghofen plant großes Dorffest zu zehn Jahren B236-Tunnel

BERGHOFEN Im Sommer des nächsten Jahres ist es genau zehn Jahre her, dass der B236-Tunnel eröffnet worden ist. Für den Ortskern eine immense Entlastung. Und das soll entsprechend gefeiert werden. Wir erklären wie.

Berghofen plant großes Dorffest zu zehn Jahren B236-Tunnel

Der Tunnel der B236 ist 2018 zehn Jahre geöffnet. Foto: Dieter Menne (Archivbild)

So ein Bürgerfest schweißt zusammen. Zwar liegen die Planungen noch in den Grundzügen, doch im Sommer 2018 soll es hoch her gehen im Ortskern. Zehn Jahre Tunneleröffnung auf der B236 wird dann gefeiert. Ein Ereignis, das Berghofen wieder Luft zum Atmen gab.

Denn ein Großteil des Verkehrs fließt seitdem über die B236 in Richtung Schwerte und in Richtung Lünen. Jetzt haben sich die verschiedensten Vereine und Institutionen schon einmal an einen Tisch gesetzt – um eine grobe Vorplanung auf den Weg zu bringen. Auf Einladung des Vereins Unserer Mitte Steigerturm. Denn das Veranstaltungsdatum steht schon – der 8. Juli 2018. „Uns ist es ganz wichtig, dass es ein Fest von Bürgern für Bürger ist“, sagt Winfried Liebig (Unsere Mitte Steigerturm).

Berghofer Straße wird gesperrt

Nur, wie groß soll das Fest werden? Eine Frage, die auch die Vorplaner noch nicht beantworten können. Denn es hängt davon ab, wie viele Berghofer sich an dem Fest beteiligen wollen. Nicht als Besucher, sondern als Teilnehmer. „Wir haben zunächst eine Überlegung gehabt, die Berghofer Straßen zwischen dem Kreisverkehr Busenbergstraße und dem Kreisverkehr Apolloweg zu sperren“, sagt Ewald Schumacher, der für die Berghofer SPD seinen Hut in den Ring wirft. „Doch das schien uns dann doch zu weitläufig zu sein.“ Welcher Bereich die Sperrung der Straße im nächsten Jahr umfassen wird, das muss noch überlegt werden.

Die Bürger sind aufgefordert mitzuwirken

Was jetzt in Vorbereitung ist, ist eine „Machbarkeitsstudie“, so nennt es zumindest Winfried Liebig. Zwar organisiert der Verein Unsere Mitte Steigerturm federführend das Straßenfest, doch beim vielfältigen Programm ist Bürgereinsatz gefragt. Und das könnte so aussehen – die Berghofer Vereine und Institutionen stellen sich mit kreativen Angeboten vor. Ob nun jeder Verein einen eigenen Stand betreibt oder sich mehrere zusammenschließen, das spielt hierbei keine Rolle. Dabeisein und mitmachen ist hier alles.

„Es soll ein Imagegewinn für Berghofen werden“, sagt Liebig und hofft, dass alle im Ort von der großen Feier profitieren können.

Motivation aus den Festen

Motivation holt der Verein Unsere Mitte Steigerturm im Übrigen aus den Veranstaltungen, die im Ortskern von Berghofen schon im Angebot sind. Ob die Konzerte im Steigerturm, der Adventsmarkt des Heimatvereines oder auch der Kunst markt, der in diesem Jahr erstmals angeboten wurde. Alle Veranstaltungen waren ein Erfolg – und das Straßenfest soll auch einer werden.

Um zu sehen, wie groß das Interesse bei den Berghofer Bürgern ist, hat der Verein Unsere Mitte Steigerturm einen Fragebogen entwickelt. „Wir möchten, dass sich die Bürger rege beteiligen“, sagt Liebig.

Ein Punkt, der auch noch dringend erörtert werden muss, sind die Finanzen. Kosten entstehen dabei für Planung und Durchführung, die Bereitstellung einer Infrastruktur, für Sicherheitskonzepte, öffentliche Genehmigungen und Werbung. Hier wird es jetzt darum gehen, Klinken zu putzen und Sponsoren zu überzeugen. „Anfang 2018 werden wir entscheiden, ob ein Fest dieser Größe auch durchführbar ist“, sagt Liebig.

Ein Fragebogen ist im Berghofer Blick abgebildet, kann auf der Homepage www.steigerturm.de heruntergeladen werden und wird in einigen Geschäften im Ortskern hinterlegt.

Auch Info-Stände im Ortskern wird es noch geben.

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