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Razzia-Hunde aus Kreuztal

Beschlagnahmte Zucht: Die Vermittlung ist gestartet

DORTMUND 105 Hunde rettete die Polizei im Dezember 2016 bei einer Razzia aus verheerenden Zuständen von einem Züchter-Anwesen im Siegerland. 15 von ihnen nahm das Tierheim in Dortmund auf. Jetzt werden die Tiere vermittelt. Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

Beschlagnahmte Zucht: Die Vermittlung ist gestartet

Zwergpudel Purity und die Beagle Bertha und Beate sind drei der 15 Hunde, die das Tierheim aufgenommen hat.

Am 14. Dezember hatte die Polizei mit einem Großaufgebot das Anwesen eines Kreuztaler Züchterpaares durchsucht. Neben 105 lebenden Tieren in teils schlechtem Zustand fanden die Beamten auch verendete Tiere vor. 

Wie geht es den Hunden in Dortmund heute?

„Den Tieren geht es soweit gut“, sagt Tierheim-Leiter Peter Hobrecht. Sie wurden entwurmt, entfloht, gechipt. Einer der Hunde, ein Boxer-Mischling, sei wegen einer Entzündung im Intimbereich seit seiner Ankunft in der Tierklinik. Ein blonder Labrador wartet auf ein neues Gebiss. Drei Wochen lang standen die Tiere unter Quarantäne, um auszuschließen, dass sie an ansteckenden Krankheiten leiden. Das konnte jetzt ausgeschlossen werden.

So geht es den im Siegerland geretteten Hunden

Diese Hunde wurden aus verheerenden Zuständen auf einem Züchter-Anwesen im Siegerland gerettet. Wir haben sie im Dortmunder Tierheim besucht.
Diese Hunde wurden aus verheerenden Zuständen auf einem Züchter-Anwesen im Siegerland gerettet. Wir haben sie im Dortmunder Tierheim besucht.
Diese Hunde wurden aus verheerenden Zuständen auf einem Züchter-Anwesen im Siegerland gerettet. Wir haben sie im Dortmunder Tierheim besucht.
Diese Hunde wurden aus verheerenden Zuständen auf einem Züchter-Anwesen im Siegerland gerettet. Wir haben sie im Dortmunder Tierheim besucht.
Diese Hunde wurden aus verheerenden Zuständen auf einem Züchter-Anwesen im Siegerland gerettet. Wir haben sie im Dortmunder Tierheim besucht.
Diese Hunde wurden aus verheerenden Zuständen auf einem Züchter-Anwesen im Siegerland gerettet. Wir haben sie im Dortmunder Tierheim besucht.
Diese Hunde wurden aus verheerenden Zuständen auf einem Züchter-Anwesen im Siegerland gerettet. Wir haben sie im Dortmunder Tierheim besucht.
Diese Hunde wurden aus verheerenden Zuständen auf einem Züchter-Anwesen im Siegerland gerettet. Wir haben sie im Dortmunder Tierheim besucht.
Diese Hunde wurden aus verheerenden Zuständen auf einem Züchter-Anwesen im Siegerland gerettet. Wir haben sie im Dortmunder Tierheim besucht.

„Dass die Tiere in nur vier Wochen so zutraulich geworden sind, ist bemerkenswert“, sagt Hobrecht. In einem der Freilaufgehege des Dortmunder Tierheims wackeln zwei Beagle und ein Zwergpudel aufgeregt auf ihren Pfoten hin und her, stecken ihre Nasen durch den grünen Metallzaun, als sich Tierheimleiter Peter Hobrecht nähert. Vom Spielen im Matsch ist das weiße Fell des Zwergpudels ganz braun. Er und die beiden Beagle sind drei der 15 Hündinnen, die das Tierheim infolge der Razzia aufnahm.

In welchem Zustand waren die Hunde bei ihrer Ankunft in Dortmund?

Vor knapp vier Wochen sprach Peter Hobrecht von 15 verschüchterten Hündinnen, die da Mitte Dezember in miserablem Zustand in Dortmund ankamen. „Die Tiere waren stark vernachlässigt. Sie hatten dreckige Augen und Ohren, ein Labradoodle hatte richtige Filzplatten in seinem langen Fell“, erinnert sich Hobrecht.

Auch die Spuren der Vergangenheit sind noch an den Körpern der Tiere abzulesen: Langsam heilende Wunden zeichnen sich durch das Fell an den Hinterläufen ab, das Gesäuge einiger der Tiere hängt stark. Denn in ihrem alten „Zuhause“ wurden sie als sogenannte Vermehrertiere missbraucht. Will heißen: Sie haben Welpe um Welpe geworfen. „Wir gehen davon aus, dass jedes Tier zwei Würfe pro Jahr auf die Welt gebracht hat. Je jünger das Tier, desto mehr Welpen bringt es pro Wurf auf die Welt“, sagt Hobrecht.

Seit wann werden sie vermittelt?

Seit Samstag werden die Tiere nun vermittelt. „Zwei der Hunde wurden bereits abgeholt, fünf weitere sind reserviert“, erklärt Hobrecht. Acht warten noch darauf, bald von einem neuen Herrchen oder Frauchen adoptiert zu werden.

Was geschieht mit den Züchtern?

Ein 65-jähriger Mann, seine 53-jährige Ehefrau und die 22-jährige Tochter wurden im Dezember festgenommen. Auch gegen eine 48-jährige Tierärztin und eine 25-jährige Helferin wird ermittelt: Die Ärztin soll gefälschte Impf-Papiere ausgestellt haben.

„Insgesamt wird derzeit gegen knapp sieben Personen in dem Fall ermittelt“, erläuterte ein Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Hagen am Dienstag auf Nachfrage. Drei von ihnen seien noch in Haft. Mehr könne man zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen, so der Pressesprecher.

DORTMUND Es sind im wahrsten Sinne des Wortes 15 "arme" Hunde, die seit dem Wochenende im Dortmunder Tierheim betreut werden. Es handelt sich um Tiere, die die Polizei bei einer Razzia im siegerländischen Kreuztal sichergestellt hat.mehr...

 

 

 

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