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Besuch aus Ghana

HOMBRUCH Die Schubert-Grundschule unterstützt ein Projekt in Westafrika und hatte gestern einen ungewöhnlichen Gast.

Besuch aus Ghana

Frederik, Djarbah Quarcoo, Lena-Marie und Luisa zeigen, wie es geht.

Bekleidet mit einem bunt gestreiften Hemd, das lässig über der Jeans hängt. Dazu eine Deutschlandkappe auf dem Kopf und mit einem ansteckenden Lächeln ausgestattet. Djarbah Quarcoo ist da - an der Schubert-Grundschule. Für eine Woche ist der junge Mann mit dem schier unaussprechlichen Namen aus Ghana angereist - mit seiner kompletten "Trommelausstattung". Djarbah ist unterwegs für "Future-Hope-People-Deutschland e.V.".

Ein Verein, der sich dafür einsetzt, dass auch die Kinder in Ghana die Möglichkeit bekommen, eine Schule zu besuchen. Dafür werden Spendengelder benötigt und Djarbah fungiert dabei als eine Art musikalischer Botschafter. Und damit die Schülerinnen und Schüler das westafrikanische Land besser kennen lernen, wird nicht nur die Nase in Bücher gesteckt.

Die Kinder haben die Chance, das fremde Land hautnah zu spüren - durch trommeln. Auf Musikinstrumenten, die entweder Djarbah höchstpersönlich angefertigt hat, oder die von seinem Bruder gebaut worden sind.

Es sei eben seine Leidenschaft, so der Trommler aus dem fernen Ghana. Die Musik sei ein Geschenk für die Kinder. Von ihm und seinem Land.

In einer Mischung aus Englisch, Deutsch und Zeichensprache klappt die Verständigung bestens. Der Gast aus Afrika gibt den Rhythmus vor und die Kinder, diesmal die Klasse 4b, steigen nach kleinen Anfangsproblemen ein. 45 Minuten dauert so ein Trommelkursus. Und alle 177 Schülerinnen und Schüler werden in diesen Genuss kommen. Aber es wird nicht nur getrommelt, sondern auch gespendet - von den Eltern. "Am Freitag werden wird das Geld an das "Future-Hope-Projekt" überreichen", sagt Schulleiterin Frauke Bremer. Dann wird auch Djarbah seinen Trommeln wieder einpacken und weiterziehen. Zur nächsten Schule und für die Kinder aus Ghana auf die Trommel hauen.

www.future-hope-people.org

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