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Besucher der Bartholomäus-Kirmes zeigen Regen die Zähne

LÜTGENDORTMUND Die Schrecken des Meeres, riesige Haie, schwebten durch die Luft. Das passte: Denn auf der Bartholomäuskirmes kam das Wasser auch schon mal von oben. Doch der Regen konnte die Besucher nicht stoppen. Sie machte es wie die Haie: Sie zeigten dem Wetter einfach die Zähne.

Besucher der Bartholomäus-Kirmes zeigen Regen die Zähne

Eine Art Geisterbahn im Piraten-Stil gehörte zu den Attraktionen der Kirmes.

Schließlich gab es auch einiges zu erleben: Mini-Basketball, Trampolinspringen, Schießen – eine Olympiade vor Ort für jedermann. Für wen das nicht genug war, gibt es auch noch was am heutigen Montag: Vielleicht die Disziplinen Dosen und Pfeile werfen, Pferderennen oder Hau-den-Lukas. Oder man begibt sich die auf die Schnäppchen-Olympiade, denn natürlich öffnet heute auch wieder der Krammarkt. Und garantiert wird es ziemlich eng auf den Straßen wenn das ganze Dorf auf den Beinen ist.Piraten-Abenteuer Gut besucht war die Kirmes auch am Samstag, der erst einmal sonnig startete. Am Nachmittag schaute dann der Regen vorbei, doch das beirrte die Besucher nicht. „Drinnen wird man ja auch etwas nass“, verriet Kirmesbesucher Kai Reidegeld augenzwinkernd mit Blick auf die Bierstände. Aber erst einmal ging es mit seiner kleinen Tochter Helena zum „Pirates adventure“. Helena klammerte sich an Papas Hand und fand es „gruselig“, warum – erklärte der Papa: „Das Piraten-Abenteuer ist einer Geisterbahn ähnlich mit animierten lebensgroßen Puppen, die ziemlich zerfetzt aussehen. Und es gibt gut gemachte Schockeffekte, zum Beispiel bewegt sich plötzlich etwas.“ Eine andere Tochter im Teenageralter hätte ihren Vater am liebsten in den wilden „Zipper“ mitgenommen. Doch der Vater winkte beim Anblick des Karussells ab: „Ich geh da nicht rein mit meinem Rücken…“Gut durchgeschüttelt Gut durchgeschüttelt kamen die 15-jährigen Selma Sijaric und Alina Bollenberg aus dem „Phoenix“. Das Karussell, das sich rechts und links im Kreis und über Kopf dreht, sei nicht so schlimm wie es aussieht, erzählten die beiden. Mussten dann aber einräumen, „dass sie schon ein komisches Gefühl im Magen hatten.“ Sie fanden, es sei schon „voll geil hier“ auf der Kirmes, doch wünschten sich „noch mehr Action.“ Für die, die es ruhiger angehen lassen wollten, gab es das Riesenrad, aus dem sich der Ort prima von oben betrachten ließ und an jedem Abend ein Bühnenprogramm, organisiert von der Interessengemeinschaft Lütgendortmunder Vereine.   

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