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Blaue Stunde

5 vor 5 in Dortmund. Jeden Mittwoch porträtieren wir an dieser Stelle Menschen unserer Stadt.

Dynamisch - das Wort springt mir in den Kopf, als Dr. Ralf Brickau vor mir steht. "Was kann ich Ihnen anbieten?" Ich sage "Wasser", und er stürmt selbst los. Der Mann soll Pfeifenraucher sein?

Kurz vor 17 Uhr in der International School of Management. Im Schnelldurchgang erzählt mir Ralf Brickau seinen Werdegang bis zum Dekan ISM. Gebürtiger Dortmunder, vier Jahre England, kurz Berlin, dann zurück in die Heimat. "Berlin war zu riesig. Dortmund hat genau die richtige Größe." Dann ein Exkurs über die private Hochschule, ihre Vorzüge, ihre Studenten.

Was er um 5 vor 5 in der Regel macht? Er klappt sein Laptop auf, wieder zu. "Verwaltungszeug, E-Mails lesen, da krieg ich nicht wenig von", sagt er, und dass sein Tag lang sei. "Wenn ich 19 Uhr nach Hause fahre, dann mache ich früh Feierabend." Und der Mann soll gemächlicher Pfeifenraucher sein?

Erst als er übers Rauchen erzählt, wird der 45-Jährige ruhiger, seine Stimme samtener. Die monatlichen Zusammenkünfte beim "Westfälischen Tabak- und Pfeifenkollegium", "das ist für mich eine Auszeit". Das Sammeln der Pfeifen, das Fachsimpeln über Tabake, ein gutes Glas Wein, "dabei fahre ich mich runter, das ist Genuss, das hat was mit Stil zu tun."

Kommt er abends nach Hause, zündet er sich eine seiner mittlerweile 80 Pfeifen an. "Zu vielen könnte ich Ihnen eine Geschichte erzählen, von den Reisen und Städten, wo ich sie gekauft habe."

Seine Augen glänzen, als er über sein Hobby erzählt. Wie lange er an einer Pfeife raucht? "Weiß ich nicht genau, so 30 bis 45 Minuten." Schließlich wolle er ja bei der Pfeife die Uhr vergessen.

Noch ein anderes Hobby? "Ja, Segelregatten." Gerade hat er sich eine kleine Regatta-Yacht geleistet. Das passt ja: Der Kapitän mit der Pfeife. Jörg Heckenkamp

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