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Weltkriegsbombe

Blindgänger in Hombruch entschärft - 1500 Anwohner evakuiert

HOMBRUCH Bombenfund in Hombruch: In der Kuntzestraße haben Experten eine nicht explodierte Weltkriegsbombe gefunden. Diese ist am Mittwochabend entschärft worden. Rund 1500 Anwohner mussten ihre Wohnungen verlassen. Ein Grillabend im Keller verzögerte die Entschärfung.

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Der Entschärfer und seine Bombe: Rainer Woitschek machte die 250-Kilo-Bombe am Mittwochabend in Hombruch unschädlich.

In dieser Grube lag die Bombe.

Blindgänger in Hombruch gefunden

Andreas Kuhr betreut als Psychologe 35 transidente Menschen.
Eindrücke vom Fund eines Blindgängers an der Kuntzestraße in Hombruch.
Eindrücke vom Fund eines Blindgängers an der Kuntzestraße in Hombruch.
Einige Evakuierte haben Unterkunft in der Turnhalle des Helene-Lange-Gymnasiums gefunden.
Die Polizei hat des Gebiet weiträumig gesperrt.
Leere Straßen, wo sonst viel Verkehr herrscht: In Hombruch war rund um die Bombe nichts mehr los.
In der Turnhalle des Helene-Lange-Gymnasiums machten die Menschen das Beste aus der Situation.
Eindrücke vom Fund eines Blindgängers an der Kuntzestraße in Hombruch.
Eindrücke vom Fund eines Blindgängers an der Kuntzestraße in Hombruch.
Eindrücke vom Fund eines Blindgängers an der Kuntzestraße in Hombruch.
Eindrücke vom Fund eines Blindgängers an der Kuntzestraße in Hombruch.
Eindrücke vom Fund eines Blindgängers an der Kuntzestraße in Hombruch.
Eindrücke vom Fund eines Blindgängers an der Kuntzestraße in Hombruch.
Eindrücke vom Fund eines Blindgängers an der Kuntzestraße in Hombruch.
Eindrücke vom Fund eines Blindgängers an der Kuntzestraße in Hombruch.

  • Bei Bauarbeiten wurde an der Kuntzestraße in Hombruch ein Blindgänger entdeckt
  • Die 250-Kilogramm-Bombe ist um 21.43 Uhr entschärft worden
  • Rund 1500 Anwohner mussten ihre Wohnungen verlassen
  • Die ursprünglich für etwa 19 Uhr geplante Entschärfung verzögerte sich deutlich, unter anderem, weil fünf Personen dachten, sie könnten versteckt in einem Keller grillen.
  • 237 Menschen wurden in der Notunterkunft im Helene-Lange-Gymnasium betreut

Update 21.54 Uhr: Die Stadt hat alle Sperr- und Evakuierungsmaßnahmen aufgehoben.Update 21.46 Uhr: Die Bombe ist entschärft, meldet unser Reporter vor Ort. Um 21.43 Uhr war es nach Verzögerung soweit.Update 21.15 Uhr:  Die Entschärfung der Bombe in Hombruch hat in diesen Minuten begonnen.Update 20.55 Uhr: Der Abend in Hombruch zieht sich. Derweil hat direkt neben der Notunterkunft am Helene-Lange-Gymnasium im Vereinsheim des FC Brünninghausen der Tanz in den Mai begonnen.

Update 20.18 Uhr:  Weiterhin kein Zeichen eines Entschärfungsbeginns. "Nicht vor 20.30 Uhr" heißt es bei der Stadt. Helfer vor Ort sprechen gar von 21 Uhr. So müssen die rund 200 Anwohner in der Turnhalle des Helene-Lange-Gymnasium weiter warten. Laut Stadtsprecher Hans-Joachim Skupsch gab es inzwischen 17 Liegendtransporte. "Es können noch mehr werden", fürchtet er-Update 19.59 Uhr: Die Entschärfung lässt weiter auf sich warten. Derweil berichtet die Stadt Dortmund, dass Mitarbeiter des Ordnungsamtes fünf Personen aus einem Keller geholt hat. Verraten hat sie der penetrante Geruch ihres Grills. Wir verkneifen uns jeden Kommentar...Update 19.42 Uhr: In Hombruch verzögert sich die Entschärfung noch. Laut Ordnungsamt vor Ort weigern sich noch einige Personen, das Evakuierungsgebiet zu verlassen. Auch stehen noch einige Krankentransporte aus. "Hier tauchen immer mal wieder Anwohner auf", berichtet unser Reporter. Er steht derzeit noch rund 100 Meter vom Fundort entfernt.Update 19.15 Uhr: In der Notunterkunft betreut die Johanniter-Unfall-Hilfe derzeit 137 Anwohner. Darunter sind viele Senioren. Die Feuerwehr hat die Verlegung bettlägriger Personen aus dem Gebiet organisiert. Unser Reporter hat mit Anwohnern gesprochen: "Die meisten sind entspannt. Sie sind nach dem Fund der großen Bombe im November an die Situation gewohnt."Update 18.51 Uhr: Rund um das Sperrgebiet gibt es jetzt erste Staus. Unter anderem führt die viel befahrene Zillestraße durch das Gebiet.Update 18.21 Uhr: Gerade teilt die Stadt mit, dass die Buslinien 446, 447 und 449 wegen der Entschärfung um das Sperrgebiet herumgeleitet werden. Die Haltestellen im Gebiet werden nicht angefahren. Update 17.50 Uhr: In Hombruch hat jetzt die Räumung des Sperrgebiets begonnen. 34 Mitarbeiter des Ordnungsamts ziehen von Haus zu Haus und kontrollieren, ob die Anwohner die Wohnungen verlassen haben. Die Polizei hat zehn Straßensperren errichtet.  

Eine erste Verzögerung: Stadtsprecher Hans-Joachim Skupsch twittert soeben, dass die Räumung des Sperrgebiets erst gegen 17.20 Uhr beginnen wird. Ursprünglich war der Start für 17 Uhr geplant. 

Die Bombe liegt in etwa drei Metern Tiefe vor einem Mehrfamilienhaus. Dort sind Bauarbeiten geplant. Der Entschärfer will die Bombe mit Hilfe einer so genannten Raketenklemme unschädlich machen. Diese soll den Zünder der Bombe schlagartig und ferngesteuert herausdrehen. Die eigentliche Entschärfung werde zehn bis 20 Minuten dauern, so der Experte. Derweil läuft das Leben in Hombruch noch in geregelten Bahnen. "Noch hat die Räumung nicht begonnen, die Hombrucher gehen ihrem Alltag nach", berichtet unser Reporter.

Wie die Stadt gerade mitgeteilt hat, wird die Evakuierung der 1500 Anwohner voraussichtlich gegen 17 Uhr beginnen. Erfahrungsgemäß dauere eine Evakuierung etwa zwei Stunden, so Stadtsprecher Hans-Joachim Skupsch, so dass mit dem Beginn der Entschärfung der amerikanischen Bombe mit Aufschlagzünder nach vorsichtigen Schätzungen erst ab 19 Uhr zu rechnen ist. Evakuierte Anwohner, die nicht bei Familie oder Freunden unterkommen, können ab 16 Uhr in der Betreuungsstelle der Stadt auf die Entschärfung warten. Sie wird in der Turnhalle des Helene-Lange-Gymnasiums eingerichtet.

Die Bombe wurde nach der Auswertung von Luftbildern im Zuge von geplanten Baumaßnahmen der Deutschen Annington gefunden. Sie wurde in Höhe der Hausnummer 5 entdeckt. Es handelt sich um eine 250-Kilogramm-Bombe. Diese wurde bewegt und muss deshalb noch am Mittwoch entschärft werden. Um den Fundort herum muss ein Gebiet mit dem Radius von 250 Metern von den Anwohnern geräumt werden. Nach Angaben der Stadt sind rund 1500 Anwohner betroffen. Mit einer Entschärfung ist frühestens am späten Nachmittag zu rechnen.  

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Der Entschärfer und seine Bombe: Rainer Woitschek machte die 250-Kilo-Bombe am Mittwochabend in Hombruch unschädlich.

In dieser Grube lag die Bombe.

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