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Blutige Eifersucht: Prozess um Messerangriff in Flüchtlingsheim

Landgericht Dortmund

Der Tatort war eine Flüchtlingsunterkunft, das Motiv war Eifersucht: Seit Montag steht in Dortmund ein 27-jähriger Syrer vor Gericht, der im Januar seinen Nebenbuhler niedergestochen hat. Die Anklage lautet auf versuchten Totschlag.

DORTMUND

23.05.2016
Blutige Eifersucht: Prozess um Messerangriff in Flüchtlingsheim

Der Angeklagte beim Prozessauftakt vor dem Landgericht Dortmund.

Der Angeklagte war Ende 2015 nach Dortmund gekommen - mit Ehefrau und dreijähriger Tochter. Es dauerte jedoch nicht lange, bis es in der Beziehung zu einer ernsten Krise kam. Der 27-Jährige hatte den Verdacht, dass seine Frau eine Affäre hatte. Der mutmaßliche Nebenbuhler wohnte in derselben Unterkunft - in Brünninghausen. „Er hatte schon früher mal mit meiner Frau gesprochen“, sagte der Angeklagte zum Prozessauftakt. „Als sie im Waschraum war.“

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