Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Blutkonserven werden knapp

DORTMUND Wo immer eine Bluttransfusion durchgeführt wird, wo immer einer besorgten Mutter ihr gefährdetes Kind am Leben erhalten wird - überall sind sie unsichtbar dabei. Die Blutspender - die Lebensretter. Doch an manchen Stellen werden die Konserven knapp.

Blutkonserven werden knapp

20.000 Blutspenden zählte das Insitut für Transfusionsmedizin am Klinikum jährlich.

Mehrere Zehntausend sind in der Blutbank Dortmund als Spender registriert. Manche kommen fünfmal im Jahr, andere jahrelang gar nicht mehr, aber Privat-Dozent Dr. Uwe Cassens, Chefarzt des Instituts für Transfusionsmedizin am Klinikum, macht sich (noch) keine Sorgen.

Während viele Blutspendedienste im Land Alarm schlagen, weil das Spendenaufkommen stark rückläufig ist, durfte er sich mit seinem Team über Zuwachs freuen. Um zwei Prozent in diesem Jahr. Rund 20 000 Blutkonserven jährlich zählt die Blutbank an der Alexanderstraße.

Neubau sorgt für Zuwachs

Vor gut einem halben Jahr feierte das Klinikum Eröffnung des Neubaus, und der scheint tatsächlich für Zuwachs zu sorgen. "Dortmunder Blut für Dortmunder Patienten" heißt die Werbeformel, und sie geht offenbar auf. Privat-Dozent Uwe Cassens fürchtet jedenfalls nicht die Konkurrenz beider privater Blutspendedienste, die letztes Jahr in Dortmund an den Start gingen. Während das Institut am Klinikum vor allem Vollblutspender gewinnen will, sind die gewinnorientierten Privatunternehmen sehr an Plasma interessiert - als kostbarer Rohstoff für die Pharmaindustrie, die Gerinnungspräparate und Impfstoffe daraus herstellt.

Konserven werden nur im Großraum Dortmund eingesetzt

"Wir haben eine sehr ehrliche Strategie", sagt der Chefarzt: "Nur im Großraum Dortmund werden unsere Konserven eingesetzt." Der größte Teil des Blutes würde für die chronisch Kranken benutzt und für Unfallopfer. Die jetzt endenden Sommerferien hat allerdings auch das Institut für Transfusionsmedizin empfindlich gemerkt. Statt täglich durchschnittlich 100 Spender kommt im Sommer leider nur die Hälfte.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Ruinen im Rahmer Wald

Fundamente sind ein Rätsel für Hobby-Historiker

Huckarde Die Geschichte Huckardes ist dank aktiver Heimatforscher ziemlich gut dokumentiert. Doch es gibt eine Informationslücke. Im Rahmer Wald stehen Ruinen, deren Herkunft nicht bekannt ist.mehr...

Fußballverein mit eigenem Bier

Kemminghauser Kicker präsentieren ihr VfL-Pils

Kemminghausen Die Kicker des Fußballvereins VfL Kemminghausen lassen sich in Hagen ihr eigenes Bier brauen. Schon vor der offiziellen Präsentation des VfL-Pils‘ kommt Begeisterung auf.mehr...

Baumfällmaßnahmen der Stadt Dortmund

Kein Beifall, wenn die Kreissäge zum Einsatz kommt

Dortmund Die Kreissäge wird in diesem Jahr in Dortmunds Wäldern seltener zum Einsatz kommen als geplant. Friederike macht’s möglich. Für Forst- und Grünpflegearbeiten der Stadt gelten nämlich eigentlich klare Regeln. Trotzdem kommt es bei Baumfällmaßnahmen immer wieder zu Konflikten mit Bürgern und Naturschützern.mehr...

Harkortshof in Hombruch umgebaut

Millionen-Investition in „Tonwerk“ für Chorknaben

HOMBRUCH Ein altes Industrie-Ensemble am Rande von Dortmund-Hombruch hat sich in ein Probenzentrum für den Knabenchor der Chorakademie verwandelt. Der Harkortshof bietet jetzt mehr als nur Platz zum Singen.mehr...

Hannibal in Dortmund-Dorstfeld

Brandschutzprobleme gravierender als bisher angenommen

Dortmund Die brandschutztechnischen Mängel am Hannibal II in Dortmund-Dorstfeld sind noch gravierender als bisher in der Öffentlichkeit angenommen. Das geht aus einem nicht-öffentlichen Dokument hervor, das unserer Redaktion vorliegt.mehr...

Schoko-Hasen von Pott au Chocolat

So entsteht Kakao-Kunst im Kaiserstraßenviertel

Dortmund Schokolade hier, Schokolade dort. Im „Pott au Chocolat“ entstehen die Süßigkeiten in Handarbeit. Dabei ist die Herstellung mehr als nur Kakao und Zucker. Wir haben die Entstehung eines Schokohasens mal begleitet.mehr...