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Böses Ende einer Beziehung

Vor zwei Jahren hatten sie sich kennen gelernt - in einem Internet-Chatroom. Der virtuellen Begegnung folgten reale Treffen, eine Beziehung entstand. Bis sich die Dortmunderin im Februar 2006 von dem 36-jährigen Kölner trennen wollte.

Gestern sollte sich der Mann vor dem Schöffengericht am Dortmunder Amtsgericht verantworten. Wegen Vergewaltigung seiner ehemaligen Freundin. Ihr blieb gestern allerdings eine Vernehmung erspart - vorerst. Denn das Gericht verwies den Fall ans Kölner Landgericht, da mittlerweile eine weitere Anklage ähnlicher Natur bekannt wurde. Wieder wird der Mann beschuldigt, eine Frau vergewaltigt zu haben, in diesem Fall soll er sie mit Messer und Schere bedroht haben.

Waffen waren laut Staatsanwaltschaft bei der mutmaßlichen Vergewaltigung der Frau in ihrer Dortmunder Wohnung im Februar 2006 nicht im Spiel. Laut Anklageschrift soll der 36-Jährige die Dortmunderin jedoch gewürgt und ihren Slip zerrissen haben, als sie sich weigerte, mit ihm zu schlafen. Dann soll der Mann sie vergewaltigt haben.

Wenige Tage zuvor hatte sich das Paar in Köln getroffen. Dort hatte ihm die Frau eröffnet, dass sie sich von ihm trennen wollte. Laut Anklage soll der Mann die Dortmunderin geschlagen haben, Prellungen im Gesicht waren die Folge. Wenige Tage später dann schrieb der Mann seiner Ex-Freundin eine SMS, wollte sie noch mal sehen, ihr alles erklären. Bei diesem Treffen soll es dann zu der Vergewaltigung gekommen sein. Der Angeklagte bestreitet die Vorwürfe. if

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