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Bombenentschärfung am Klinikum: Evakuierung läuft

DORTMUND Im Klinikviertel laufen die Vorbereitungen für die Entschärfung einer Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg begonnen, die am Freitag bei Bauarbeiten auf dem Klinikgelände entdeckt worden war. Knapp 300 Patienten des Klinikums werden evakuiert. Auch Anwohner sind von der Entschärfung (geplant für 11.30 Uhr) betroffen. Angrenzende Straßen rund um die Beurhausstraße sind seit 9.30 Uhr gesperrt.

Bombenentschärfung am Klinikum: Evakuierung läuft

Von der Klinikum-Evakuierung waren auch Frühchen in Brutkästen betroffen.

Bei Bauarbeiten für das neue OP-Zentrum war Freitag Mittag eine Fünf-Zentner-Bombe aus dem 2. Weltkrieg entdeckt worden. Nach Rücksprache mit dem Kampfmittel-Räumdienst der Bezirksregierung soll der Zünder an diesem Samstag ausgebaut werden.  Betroffen von der Evakuierung sind die Frauenklinik, die HNO-Klinik, die Augenklinik, die Orthopädie, die Strahlenklinik sowie die Stationen M7 und M8. Auch die Frühgeborenen-Intensivstation musste geräumt werden. Vier Frühchen wurden noch am Freitagbend, fünf weitere am frühen Samstagmorgen in die nahe Kinderklinik verlegt, berichtet Klinikum-Sprecher Jörg Kühn. Bettlägerige Patienten kommen auf andere Stationen, wer selbst gehen kann, wird in die Cafeteria gebeten. Dort gibt es Kaffee und Kuchen – auf Kosten des Hauses.

Seit 8 Uhr fordern Mitarbeiter des Ordnungsamt Anwohner auf, ihre Häuser zu verlassen. Evakuiert werden müssen Alexanderstraße, Poppelsdorfer Straße (jeweils östl. Seite), die komplette Fachhochschule, Weißbachstraße/Ecke Sonnenstraße. Auf Wunsch werden die Anwohner in der Petri-Grundschule betreut. Für den Verkehr sind seit 9.30 Uhr gesperrt: Alexanderstraße, Johannesstraße, Sonnenstraße, Poppelsdorfer Straße. Ab 11.15 Uhr will man die Räumung abgeschlossen haben, erklärte Kühn. Die letzte S-Bahn auf der Strecke der S4, die unmittelbar südlich des Klinikgeländes verläuft, soll um 11.33 Uhr fahren. Dann schreiten die Experten des Kampfmittelräumdienstes zur Tat. Geht alles gut, können die Sperrungen am Mittag wieder aufgehoben werden. Das Klinikum bittet, von Patientenbesuchen am Vormittag abzusehen.

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