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Fredenbaum-Teich

Bootsfahrer machen Jagd auf Küken

DORTMUND Wer macht so etwas? Ein Gänseküken am Bootsteich im Fredenbaumpark schleppt am linken Fuß ein Kabelband mit sich herum. Andere Parkbesucher machten offenbar per Tretboot Jagd auf die flauschigen Küken.

Bootsfahrer machen Jagd auf Küken

Im Fredenbaumpark hat ein Küken ein Stück Kabelbinder am Bein.

Eine Spaziergängerin alarmierte jetzt den Tierschutzverein und das Veterinäramt. Veterinär Dr. Richard Wurm schaltete daraufhin die Vogelexperten des Naturschutzbundes Nabu ein. Sie wollen das Küken einfangen und schnell von dem Plastik befreien.

 Darüber hinaus schlugen die Ruderer und Tretbootfahrer auf dem Fredenbaum-Teich hohe Wellen, die ebenfalls bis ins Veterinäramt schwappten; denn auf dem Teich brüten Blesshühner. Ihre Nester gleichen einem Floß, das über den Teich treibt. Die Bootsfahrer halten aber keinen Abstand, kommen bis auf wenige Zentimeter an die Gelege heran, in dem schon Küken geschlüpft sind, und verbreiten Unruhe und Angst unter den Vögeln.  Laut Dr. Jürgen Kretzschmar, Dortmunder Nabu-Vorsitzender, müssen die geschlüpften Jungtiere noch einige Tage abgeschirmt werden, bis sie sicher schwimmen können. „Ich habe die Parkverwaltung angewiesen, sich zu kümmern und zumindest eine optische Barriere einzurichten“, so Dr. Wurm.  

 Der Diakonie, die den Bootsverleih betreut, riet er, zur Abgrenzung Bojen zu bauen aus leeren Kanistern, die zur Verankerung an Steine gebunden werden. Auch ein Tipp für die Zukunft. Das Problem sei, meint Dr. Wurm, „dass die Leute heute keinen Bezug mehr zur Tierwelt haben. Sie wissen nicht, dass man die Vögel in Ruhe lässt.“Parkverwaltung und Bootsverleih haben auf den Hinweis reagiert und mit Flatterbändern schon mal optische Sperren angebracht. 

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