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Hilfe bei sexueller Gewalt und Nötigung

Broschüre für Betroffene

Dortmund Frauenberatungsstelle veröffentlicht Infomaterial für Opfer und Betroffene von sexueller Gewalt und Nötigung. Neben medizinischer Versorgung wird auch die anonymisierte Spurensicherung thematisiert.

Broschüre für Betroffene

Die Mitglieder des „Dortmunder Runden Tisch gegen häusliche Gewalt“ mit den neuen Broschüren. Foto: Carla Maren Siebel

Die Dortmunder Frauenberatungsstelle hat eine Broschüre zu Vergewaltigung und sexueller Nötigung veröffentlicht. Sie stellt Hinweise und Informationen für betroffene Frauen. Vorgestellt wurde die Broschüre im Rahmen des „Dortmunder Runden Tisch gegen häusliche Gewalt“.  Die Mitglieder kommen aus verschiedenen gemeinnützigen Organisationen in Dortmund. Seit 2002 arbeiten sie für eine gute Umsetzung des Gewaltschutzgesetzes.

Informationen für Opfer nach sexueller Gewalt

Auf insgesamt 20 Seiten liefert die Broschüre Informationen über medizinische Versorgung und rechtliche Möglichkeiten.  Auch die anonymisierte Spurensicherung wird thematisiert. Diese dokumentiert zeitnah mögliche Verletzungen und Spuren der Gewalttat. Die Spuren werden dann für einen Zeitraum von zehn Jahren eingelagert.

Die Dokumentation ermöglicht eine Strafanzeige noch zu einem späteren Zeitpunkt stellen zu können. Für die Betroffenen ist dieses Angebot kostenlos. Zurzeit wird in Dortmund keine anonymisierte Spurensicherung angeboten. Die nächsten Möglichkeiten bestehen in Bochum, Castrop-Rauxel und Witten. Für Dortmund soll es aber schon interessierte Kooperationspartner geben. In der Broschüre kann zum Beispiel nachgelesen werden welche Vor- und Nachteile eine Strafanzeige hat.

Bei der Entscheidung über eine mögliche Strafanzeige und den richtigen Zeitpunkt kann das Team der Dortmunder Frauenberatungsstelle helfen. Selbstbestimmtes Verhalten der Betroffenen sei das Ziel, so Martina Breuer, Geschäftsführerin der Frauenberatungsstelle. Denn es werde häufig über den Kopf der Betroffenen entschieden, dabei müsse das wohl der Frau im Mittelpunkt stehen. 

Broschüre großflächig in Dortmund verteilt

Die 5.000 gedruckten Exemplare der Broschüre sollen großflächig an vielen öffentlichen Stellen, wie bei der Polizei und in Arztpraxen ausgelegt werden. Die Option für eine zweite Auflage besteht. Zudem wird überlegt die Broschüre künftig in mehreren Sprachen drucken zu lassen. Gefördert wurde die Broschüre komplett durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen.

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