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Brücke war nicht mehr hoch genug

Eigentlich war ihm die Strecke absolut vertraut. Unzählige Male ist der LKW-Fahrer (55) schon unter der nicht ganz so hohen Brücke an der Lindenhorster Straße hindurch gefahren. Doch dann hat es plötzlich fürchterlich gescheppert.

Es war der 10. Mai 2007, als sein 40-Tonner auf einmal nicht mehr durchpasste. Vor dem Dortmunder Amtsgericht erinnerte sich der Berufskraftfahrer gestern noch genau an den Moment. "Es hat richtig geknallt", sagte er der Richterin. "Ich habe mich fürchterlich erschrocken und richtig gezittert."

Was war passiert? Die Sicherheitsbarke, die unter der Brücke hing, hatte der Lkw-Fahrer, der auf der Mitte der Straße unterwegs war, noch problemlos passiert. "Wenn ich da durch bin, ist doch eigentlich alles klar", erklärte er im Prozess. Doch genau das war damals eben nicht der Fall. Der 55-Jährige kollidierte nämlich mit der zweiten rot-weißen Barke, die eigentlich für den Gegenverkehr gedacht war. Schaden: rund 500 Euro.

Ob sie ein Stück tiefer hing oder der Lkw durch irgendein Hindernis auf der Straße etwas nach oben federte, konnte bis heute nicht geklärt werden. Der LKW-Fahrer hatte zunächst gar nicht erkannt, dass die Barke überhaupt beschädigt war. Er hatte sich zwar umgesehen, war dann aber weitergefahren. Die Staatsanwaltschaft hatte ihn deshalb wegen Unfallflucht angeklagt. Doch das Gericht hatte ein Einsehen und stellte das Verfahren gegen Zahlung von 200 Euro ein. jh

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