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CDU-Antrag zu Jugendparlament vertagt

HUCKARDE Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung (BV) Huckarde hat noch keine Mehrheit für die Idee bekommen, im Stadtbezirk Huckarde ein Jugendparlament zu installieren.

Der Antrag der Christdemokraten wurde auf eine der nächsten Sitzungen verschoben. Zwar teilte die Fraktion von Bündnis 90 / Die Grünen, die CDU-Meinung, jedoch sind laut SPD-Fraktion noch zu viele offene Fragen zu klären.

Dass Jugendliche beteiligt werden sollen, wenn es darum geht, im Stadtbezirk die Bedingungen für die Zielgruppe zu verbessern, ist innerhalb der Fraktionen in der Bezirksvertretung unstrittig. Wie das geschehen soll, darüber gehen die Meinungen derzeit aber auseinander.

Die CDU-Position lässt sich so zusammen fassen: Ein Jugendparlament, bestückt mit Schülervertretern, gibt den Jugendlichen die Möglichkeit, sich zum Beispiel bei der Ausstattung von Spielplätzen und Schulhöfen oder der Überprüfung von Geschäften und Einrichtungen auf ihre Kinder- und Jugendfreundlichkeit zu beteiligen. Annegret Meyer, die den CDU-Antrag für ihre Fraktion begründete, sagte: "Wir sprechen viel über Jugend, aber wir lassen sie nicht wirklich reden."

Seine Freude über die CDU-Idee bekundete Thomas Althoff (Bündnis 90 / Die Grünen): "Genau das haben wir ja schon in unserem Wahlprogramm 2004 so formuliert." Es sei zwar schon viel im Stadtbezirk Huckarde passiert, was den Dialog zwischen Jugend und Politik betreffe, "das ist aber etwas ins Stocken geraten." Jetzt sei Zeit für eine Bestandsaufnahme, welche Form Jugendbeteiligung haben könne.

Für die SPD-Fraktion erklärte Sprecher Stefan Keller: "Wir wollen auch Mitsprache von Jugendlichen, aber ob es ein Jugendparlament wird, ist noch fraglich." Es gebe zu viele offene Fragen. Zum Beispiel, welche Möglichkeit die Gemeindeordnung vorsehe.

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