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rnTabubruch einer CDU-Frau im Dortmunder Rat

CDU-Hinterbänklerin stimmt mit der NPD

CDU-Hinterbänklerin stimmt mit der NPD

Die CDU-Ratsfrau Regine Stephan hat in der Ratssitzung am Donnerstag vergangener Woche für einen Antrag der rechtsextremen Gruppe NPD/Die Rechte gestimmt und fünf Tage später einen Gastkommentar in der Online-Ausgabe des Magazins „Compact“ veröffentlicht, das als Sprachrohr der AfD- und Pegida-Anhänger gilt. Der CDU-Kreisverband hat Konsequenzen angekündigt. Foto: Dieter Menne/Montage Ostrowski

Dortmund Im Dortmunder Stadtrat sitzt sie für die CDU still in der letzten Reihe. Doch in der vergangenen Ratssitzung hat Regine Stephan mit einem Tabubruch nicht nur in ihrer Fraktion für Wirbel gesorgt. Darüber hinaus ist die 66-Jährige auch noch anders aufgefallen.

Wolfram Frebel von den Grünen sprang bei der Ratssitzung wie von der Tarantel gestochen auf und zeigte aufgeregt auf die letzte Reihe des  Saalrunds, dort, wo die CDU-Ratsfrau Regine Stephan sitzt. Die Kommunalpolitikerin hatte soeben einen Tabubruch begangen. Sie hatte für eine Resolution der rechtsextremen Gruppe aus NPD/Die Rechte gestimmt. Das hat es im Dortmunder Rat noch nicht gegeben, dass Vertreter der demokratischen Parteien einem Antrag der beiden Vertreter von Rechtsaußen folgen.

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