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CDU-Parteitag begrüßte OB-Kandidat Pohlmann mit viel Beifall

DORTMUND Wenige Tage nach seiner Nominierung durch die Kreisvorstände stellte sich der designierte schwarz-gelbe OB-Kandidat Joachim Pohlmann am Freitagabend beim 92. Kreisparteitag der CDU als Gast erstmals den 136 Delegierten vor. Der parteilose Verwaltungsjurist, der in Begleitung seiner Lebensgefährtin Doris Becking kam, hielt eine kurze Begrüßungsrede im Brauersaal der DAB und wurde mit langanhaltendem Beifall bedacht.

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Joachim Pohlmann: Auf dem Weg ins Rathaus?

Die CDU-Mitglieder mögen ihn: OB-Kandidat Joachim Pohlmann (vorne) mit seinem "Entdecker", Partei-Chef Erich G. Fritz.

Pohlmann hatte noch kein Wort gesagt, und schon brandete begeisterter Applaus auf. Er sei "ganz schön aufgeregt", gestand der 54-Jährige und beschrieb sich launig im Detail: "Hier steht's vor Ihnen, das Kaninchen, das Erich G. Fritz aus dem Hut gezogen hat: 1,90 groß, 82 Kilo, etwas schwer, ohne die großen üblichen Ohren, aber durchaus in der Lage, feine Töne wahrzunehmen." Er dankte Christdemokraten und Liberalen für ihren Mut, einen parteilosen Kandidaten für das Spitzenamt bei der Kommunalwahl 2009 zu nominieren. Das zeige, dass Schwarz-Gelb die Stadt über die Partei stelle. Das sei "die eigentliche Sensation". Die vermeintlichen Konservativen seien "die Spitzen des Fortschritt."Er finde sich selbst "aber auch ganz schön mutig", sagte Pohlmann: "Doch wenn man Veränderung will, reicht es nicht, Veränderung zu rufen, sondern man muss es auch tun."Die Vorwahlen der SPD dagegen, stichelte der CDU-Kandidat, übertünchten die Mühen zu vertuschen, dass man bei den Genossen ursprünglich vorgehabt habe, wieder mit OB Dr. Gerhard Langemeyer in den Wahlkampf zu ziehen. Er bezeichnete die SPD-internen Konkurrenten um die OB-Kandidatur, Ullrich Sierau und Jörg Stüdemann, als "zwei Strategen, die eigentlich gar nicht wollten, aber jetzt nicht voneinander lassen können."  CDU-Parteichef Erich G. Fritz erklärte, über die Frage, wer bei der SPD Pohlmann als Konkurrent gegenüber stehen werde, müsse man nicht diskutieren: "Egal, wer es ist, es ist nichts Neues, nur Altbekanntes, ein ,Weiter-so'". Die beiden SPD-Bewerber gehörten in ein "Biotop, das keiner mehr pflegen will. Es muss auch mal ein Teich sauber gemacht werden. Jetzt ist die Zeit dafür."  "Unterstützen Sie mich und unterstützen Sie die ganze Sache", warb Pohlmann und verabschiedete sich unter erneutem Applaus, um bei einer Lions-Veranstaltung mit 450 Gästen weiter für seine Sache die Trommel zu rühren. Offiziell nominiert wird der Kandidat auf den Wahlparteitagen von FDP am 19. November und CDU am 22. November.

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