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Geplante Seniorenanlage

CDU und Stadtverwaltung streiten um die Grünflache am Holzpilz

WAMBEL Die Grünfläche um den Holzpilz ist für viele Wambeler das letzte Fleckchen Grün vor der Innenstadt. Die CDU will die Freifläche unbedingt behalten. Doch die Verwaltung der Stadt hat ganz andere Pläne.

CDU und Stadtverwaltung streiten um die Grünflache am Holzpilz

Christian Barrenbrügge, 1. Vorsitzender der CDU Wambel und CDU-Bezirksvertreter Andreas Brunnert sprechen sich gegen eine Bebauung der Grünfläche am Holzpilz aus.

Der Holzpilz in Wambel ist umgeben vom grünen Rasen, Sträuchern und vielen Bäumen. Für viele Bürger ist dies „die letzte Grünfläche in Wambel vor der Innenstadt“, erläutert Christian Barrenbrügge, 1. Vorsitzender der CDU Wambel, die Bedeutung der Freifläche. Die Verwaltung strebt jedoch auf dem trapezförmigen Rasenstück um den Sitzpilz seniorengerechtes Wohnen an. SPD und Grüne hatten in der Bezirksvertretung beschlossen, dass die Verwaltung die Planungen für diese Fläche vorantreiben soll. Die CDU hatte alternative Flächen vorgeschlagen, diese wurden aber abgelehnt: „Der Mehrzweckplatz wäre eine gute Alternative. Die Wambeler Straßenbahnschleife wäre eine weitere Möglichkeit“, erläutert CDU-Bezirksvertreter Andreas Brunnert.

Aber für die Stadt sind diese beiden Vorschläge keine Lösungen. Die Gleise sollten noch mehrere Jahre genutzt werden, und der Mehrzweckplatz diene als Park-and-Ride- Platz. Nun strebt die CDU einen Kompromiss an: „Wenn die Grünfläche bebaut werden muss, dann ganz westlich oder östlich. So könnte die große Rasenfläche mittig erhalten bleiben“, erläutert Christian Barrenbrügge. Den Bau einer seniorengerechten Wohnanlage, die in Wambel noch fehlt, halten auch die CDU-Männer für sinnvoll und nützlich. Nur nicht unter den aktuellen Bedingungen. Christian Barrenbrügge erklärt aber auch, dass „die Planungen noch am Anfang sind.“  Laut CDU sprechen sich auch viele Wambeler dafür aus, die Grünfläche im Ortskern nicht zu bebauen und Alternativen zu finden. Auch in der RN-Internatumfrage sprachen sich 74 Prozent der 468 Internetnutzer, die abgestimmt hatten, für die Alternativen Mehrzweckplatz oder für das Gelände der Schleife aus. Nur rund zwölf Prozent waren für eine Bebauung des Wambeler Parks.

Die SPD hält an der Bebauung der Fläche Wambeler Hellweg, Rüschebrink- und Dorfstraße mit einer Senioreneinrichtung fest. Der Spielplatz solle fortbestehen, auch müsse das Parkplatzangebot verbessert werden, heißt es in einer Mitteilung der SPD Brackel/Wambel. Des Weiteren solle sich die Bebauung in den Grünzug integrieren.

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