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Festival im Westfalenpark

CDU will Zuschuss für Juicy Beats streichen

DORTMUND Das Juicy Beats im Westfalenpark ist beliebt. Deshalb will die CDU im Rat den städtischen Zuschuss für die Musikveranstaltung streichen. Sie glaubt, dass das Festival für elektronische Musik die finanzielle Unterstützung entbehren kann. Doch es gibt schon Widerspruch.

CDU will Zuschuss für Juicy Beats streichen

Dortmunds erfolgreichstes Festival, das Juicy Beats, ist 2015 erstmals zweitägig: Gefeiert wird am 24. und 25. Juli im Westfalenpark unter anderem mit Fettes Brot, Fritz Kalkbrenner und Alle Farben.

Dass das Juicy Beats ein Besuchermagnet und ein wichtiger Imagefaktor für Dortmund ist, ist auch für die CDU unstrittig. Sie kommt allerdings zu dem Schluss, dass „eine finanzielle Unterstützung seitens des Jugendamts aufgrund des Bekanntheitsgrades des Festivals und der sehr guten Besucherzahlen entbehrlich geworden ist“, wie es in einem Antrag der CDU-Fraktion zur Sitzung des Kinder- und Jugendausschusses am 3. Februar heißt.

Jugendamt als Partner

Das Anliegen stößt allerdings schon jetzt auf massiven Widerspruch der Grünen im Rat. Sie sind strikt dagegen, den städtischen Zuschuss für das Musikfestival von gerade einmal 25.000 Euro zu streichen. „Juicy Beats ist nicht nur das größte und wichtigste musikalische Event für junge Menschen in Dortmund. Es ist auch ein Festival, bei dem das Jugendamt von Anfang an als fester Kooperationspartner dabei war und deshalb bis heute Teil des Festivals ist. Das wollen wir erhalten“, betont die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Grünen, Uta Schütte.

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Neben den Auftrittsmöglichkeiten für Dortmunder Nachwuchs-Musiker, DJs und weitere Künstler gebe es auch nichtmusikalische Programmpunkte wie Lesungen, einen Kreativ-Markt und eine Kinderbetreuung. Die klare jugendkulturelle Ausrichtung spiegele sich auch in der Preisgestaltung wider.

Kein kommerzielles Festival

„Juicy Beats ist damit kein kommerzielles Festival wie viele andere“, stellt Uta Schütte fest. Auch das Jugendamt habe stets die hohe jugendkulturelle Bedeutung für die Stadt hervorgehoben. „Daran wollen wir nicht rütteln“, erklärt die Grünen-Politikerin. Auch die CDU betont in ihrem Antrag, dass die pädagogische Begleitung des Festivals durch das Jugendamt nicht angetastet werden soll.

Verwundert zeigen sich die Grünen auch, dass die CDU den Vorschlag wenige Wochen nach dem Abschluss der Haushaltsberatungen mache. Und bislang habe die CDU-Fraktion kein Problem mit den städtischen Zuschüssen für das privatwirtschaftliche Festival Ruhr-Hochdeutsch mit 120.000 Euro jährlich und für den größten Weihnachtsbaum der Welt mit 84.000 Euro jährlich gehabt, merkt Schütte an. 

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