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Empfang in Dortmund

DFB-Fußballmuseum soll "Ballfahrtsort" werden

DORTMUND Das geplante DFB-Fußballmuseum eröffnet 2014 am Königswall in der Dortmunder Innenstadt. Es soll Geschichten erzählen, Emotionen wecken und ein "Ballfahrtsort" werden - der Anfang wurde schon am Dienstagabend gemacht.

DFB-Fußballmuseum soll "Ballfahrtsort" werden

Frank Mill spendierte das Original-Trikot, das Diego Maradona im WM-Finale von Rom 1990 getragen hat, dem DFB-Museum - und ein BVB-Trikot. Manuel Neukirchner (links), Geschäftsführer der Stiftung DFB-Fußballmuseum, bedankte sich.

174 geladene Gäste erlebten in der Bürgerhalle des Rathauses einen unterhaltsamen Abend rund um das Museumsprojekt. „Meilenstein“ ist der Titel der Veranstaltungsreihe, mit der die Stiftung DFB-Fußballmuseum die Vorfreude auf den Fußballtempel anfachen will, der im Jahr 2014 am Königswall eröffnet.

Der erste Meilenstein auf dem noch weiten Weg ist das Gestaltungskonzept für das Museum, das in einem Wettbewerb von der Berliner Kommunikationsagentur Triad erarbeitet wurde und von dem es vielversprechende filmische Impressionen gab. „Das Museum soll zu einem ‚Ballfahrts-Ort‘ werden. Ein Muss, wenn man sich nur annähernd mit Fußball beschäftigt“, versprach Lutz Engelke von Triad. „Wir wollen Live-Situationen wie in den Stadien erlebbar machen.“ Wie das funktionieren könnte, davon bekamen die Gäste zumindest eine Vorahnung. Multimedia spielt dabei eine wichtige Rolle, aber auch Geschichten, wie sie das Fußballer-Leben schreibt und wie sie Gäste wie Frank Mill und Timo Konietzka so wunderbar erzählen können. Die beiden BVB-Altstars waren Talkgäste des 1. Meilenstein-Abends und hatte natürlich auch passende Präsente mitgebracht. Konietzka, 1963 bekanntlich Schütze des ersten Bundesliga-Tores nach nur 58 Sekunden, vermachte den Museumsplanern seinen Meister-Ring für den BVB-Meistertitel 1963. „Den gab es damals als Prämie vom Verein“, berichtete er.

Frank Mill hatte gleich zwei Trikots für die Museumssammlung im Gepäck. Neben seinem Leibchen vom BVB-Pokalsieg 1989 („Liegt schon 20 Jahre im Karton, ist aber einmal gewaschen“) stiftete er – bzw. sein Sohn Kevin – das Dress von Diego Maradona aus dem WM-Finale 1990, das sich Schlitzohr Mill als Bankdrücker des deutschen Teams damals in Rom gesichert hatte.

Natürlich war der Fußball-Klassiker Deutschland gegen Italien am Mittwochabend im Signal Iduna Park ebenfalls ein Thema – auch, wenn Nationalelf-Manager Oliver Bierhoff wegen des verlegten Abschlusstrainings kurzfristig seinen Besuch im Rathaus absagen musste. Von ihm gab es einen Videogruß – mit dem Hinweis, dass Dortmund bestimmt „der richtige Fleck“ für das Fußball-Museums ist und dem Versprechen auch in den eigenen Utensilien nach Stücken für die Museumssammlung zu suchen.  

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