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Wellinghofen und Hörde gesperrt

Darum hat Dortmund gerade ein Sporthallen-Problem

WELLINGHOFEN Dortmunds Schulen und Vereinen droht in den nächsten Wochen ein Sporthallen-Problem. Die größte Ballsporthalle der Stadt und Heimat der BVB-Handballerinnen, die Sporthalle Wellinghofen, ist wegen Statik-Problemen geschlossen. Und auch weitere Hallen bereiten Probleme.

Darum hat Dortmund gerade ein Sporthallen-Problem

Wegen Statik-Problemen ist die Halle Wellinghofen kurzfristig geschlossen worden. Foto: Florian Groeger

In der Sporthalle Wellinghofen gibt es Probleme mit der Statik. Dortmunds größte städtische Ballsporthalle ist zunächst bis einschließlich 12. Dezember (Dienstag) gesperrt. Schul- und Vereinssport können nicht stattfinden

Die genaue Art des Schadens ist noch nicht bekannt. „Eine Routine-Untersuchung der Halle hat ergeben, dass eine weitere technische Überprüfung der Decken durch einen externen Sachverständiger notwendig ist“, sagt Stadtsprecherin Katrin Pinetzki. Die Ergebnisse dieser Prüfung und ihre Analyse werden am Dienstag in einer Woche vorliegen.

Viele Vereine sind betroffen

Der Schulsport an der Lieberfeld-Grundschule und der Johann-Gutenberg-Realschule fällt aus. Die Schließung der Halle Hörde betrifft dazu die Volleyballer des TV Hörde, die Handballerinnen von Westfalia Hörde und BVB 2 sowie die Handballer von Borussia Höchsten. Ohne Trainingsmöglichkeiten sind auch die Handball-Talente aus dem Sportinternat am Rombergpark.

In Wellinghofen trainieren und spielen Borussia Höchsten und der TuS Wellinghofen. Und die Bundesliga-Handballerinnen des BVB. Drei geplante Testspiele in der Vorbereitung auf die Saisonfortsetzung am 27. Dezember sollten in Wellinghofen stattfinden, sie müssen verlegt werden.

Schäden auch in der Halle Hörde

Die Problematik verschärft sich dadurch, dass auch die Sporthalle Hörde 1 wegen Schäden am Dach auf unbestimmte Zeit nicht nutzbar ist und auch zwei weitere Sporthallen (Nord und Huckarde) kurz vor der Schließung stehen. In der Halle Hörde 1 wurden Schäden an der Holzunterkonstruktion in der Decke festgestellt. Ein Gutachter wurde beauftragt, der die Statik, den Brandschutz und die Ballwurfsicherheit der Decke prüfen wird. Die Halle wurde am 23. November geschlossen, unbefristet.

In Wellinghofen hatte schon in der Vergangenheit die veraltete Technik immer wieder für Schließungen gesorgt und die Nutzer der Halle verärgert. Der BVB-Handball-Abteilungsvorsitzende Andreas Heiermann findet deutliche Worte und kritisiert vor allem die ungeklärten Zuständigkeiten bei der Stadt: „Ich bin fassungslos, man wird permanent vertröstet. Bis heute bin ich als Abteilungsleiter von der Stadt noch nicht offiziell über die Sperrung informiert worden.“ Dass es in Wellinghofen Probleme mit der Statik gebe, „ist völlig neu für mich.“

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