Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Lichtspektakel startet Samstag

Das erwartet Sie beim Winterleuchten im Westfalenpark

DORTMUND Das Funkeln ist zurück im Westfalenpark: Ab Samstag leuchtet und glitzert es wieder auf den Wegen und Wiesen von Dortmunds größtem Park. Das Winterleuchten beginnt. Die Besucher sollen aber nicht nur die hübschen Objekte bestaunen.

Das erwartet Sie beim Winterleuchten im Westfalenpark

Die aufwendigste Licht-Installation beim diesjährigen Winterleuchten heißt Würfel-Walzer. Die 1,2 Meter großen Würfel leuchten auf der Wiese am Rosengarten in verschiedenen Farben im Takt zu Tschaikowskys Dornröschen-Walzer. Foto: Dieter Menne

Ruhig ist es im Westfalenpark. Herrlich ruhig. Vom Rauschen der Autos auf der B1 ist hier nichts zu hören. „Last Christmas“ dudelt nicht an jeder Ecke aus den Boxen. Es gibt kein Geschrei, kein Geplapper, kein Drängen und Quetschen. Nur Stille (vielleicht mal ein Hundebellen). Frische Luft. Und wenn die Sonne untergeht, dann funkelt es, leuchtet es, glitzert es an jeder Ecke, auf dem Boden, in der Luft.

Seit zwölf Jahren veranstaltet Lichtkünstler Wolfgang Flammersfeld gemeinsam mit Reinhard Hartleif das Winterleuchten im Westfalenpark. Er zeigt hier, was man mit Licht und ein paar guten Ideen Hübsches inszenieren kann.

Zur Ruhe kommen

Er wünscht sich aber vor allem, dass sein Winterleuchten eine Möglichkeit ist, um in einer hektischen Zeit zur Ruhe zu kommen, abzuschalten und den Alltag für einen Spaziergang zurückzulassen. „Jeder, der hierher kommt“, sagt er, „soll danach gechillt nach Hause gehen.“

Eindrücke vom Winterleuchten

Eindrücke vom Winterleuchten: So schön funkelt's im Westfalenpark.
Eindrücke vom Winterleuchten: So schön funkelt's im Westfalenpark.
Eindrücke vom Winterleuchten: So schön funkelt's im Westfalenpark.
Eindrücke vom Winterleuchten: So schön funkelt's im Westfalenpark.
Eindrücke vom Winterleuchten: So schön funkelt's im Westfalenpark.
Eindrücke vom Winterleuchten: So schön funkelt's im Westfalenpark.
Eindrücke vom Winterleuchten: So schön funkelt's im Westfalenpark.
Eindrücke vom Winterleuchten: So schön funkelt's im Westfalenpark.
Eindrücke vom Winterleuchten: So schön funkelt's im Westfalenpark.
Eindrücke vom Winterleuchten: So schön funkelt's im Westfalenpark.
Eindrücke vom Winterleuchten: So schön funkelt's im Westfalenpark.
Eindrücke vom Winterleuchten: So schön funkelt's im Westfalenpark.

Monatelang hat Flammerfeld an neuen Objekten und Ideen gearbeitet. 98 Prozent der Dinge, die nun ab Samstag im Westfalenpark leuchten, sagt er, seien neu. Inspirieren lassen hat er sich dieses Mal von Mystik und Märchen. Drachen, Riesen und Fabelwesen tummeln sich an den Wegesrändern.

Auffällig sind zudem diese Objekte:

  • Würfel-Walzer: Auf der Wiese am Rosengarten stehen 36 1,2 Meter große Würfel. Diese leuchten im Takt zu Tschaikowskys Dornröschen-Walzer – das sieht dann aus, als würden die Würfel tanzen.
  • Märchenhäuser: Im Rosengarten gibt‘s acht kleine leuchtende Märchenhäuser. An jedem Haus ist ein Teil des Märchens „Die drei kleinen Schweinchen“ zu hören.
  • Kugelkoloss: Um eine große Kugel kreisen in vier Meter Höhe LED-Lichter.
  • Spezies: Das ist Wolfgang Flammersfelds Lieblingsobjekt in diesem Jahr. Was genau die Spezies ist, müsse jeder selbst entscheiden, sagt er. Zu sehen ist an den Wasserbecken ein funkelndes Gebilde aus Kugeln und Seilen.
  • Schattenwand: Wer sich hinter die Installation am Eingang Florianstraße stellt, erzeugt bunte Schatten.
  • Hydroschild: Am Kaiserhain ist auf einer zehn Meter hohen Wasserfontäne eine Lichtprojektion zu sehen.

Hübsch sind auch die leuchtenden Schnecken, der Fischschwarm aus Lichtleisten und die sich drehenden Schattenspiele mit Drachen-Motiven

Regen, sagt Wolfgang Flammersfeld, sei übrigens nicht zwingend ein Nachteil für einen Winterleuchten-Besuch. „Am eindrucksvollsten“, sagt er, „ist es bei ganz feinem Nieselregen, weil sich das Licht dann überall spiegelt.“

Das Winterleuchten im Westfalenpark läuft von Samstag (9.12.) bis zum 13. Januar (Samstag), täglich ab 17 Uhr. So-Do bis 20 Uhr, Fr-Sa bis 22 Uhr, Heiligabend geschlossen.

Der Eintritt kostet 6 Euro, für Kinder von sechs bis elf 2 Euro, für Kinder bis sechs und Jahreskarteninhaber ist er frei.

DORTMUND Hunderte Lichter blitzen zwischen den Bäumen auf und sorgen für eine msytische Stimmung: Der Weihnachtsmarkt im Fredenbaumpark hat am Wochenende viele Besucher angezogen. Sie wandern Piratenschiffen und Dudelsackspielern umher, es gibt Feuershows und Märchenstunden. Und einen Ausblick sollte man sich nicht entgehen lassen. mehr...

DORTMUND Das Programm für das Konzert-Wochenende Anfang September 2018 im Westfalenpark ist komplett. Neben Clueso und Sido und Kool Savas ist auch die Hip-Hop-Gruppe Trailerpark dabei. mehr...

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Obdachloser soll Bußgeld zahlen

Knöllchen für die Nacht auf Dortmunds Straßen

Dortmund Obdachlose müssen in Dortmund Strafe zahlen, wenn sie draußen übernachten. Es gibt zwar Notunterkünfte, doch viele schlafen nur ungern dort. Helfer befürchten, dass die Stadt die Obdachlosen aus der City verdrängen will.mehr...

Markus Mielek fotografiert Paare in Dunkelheit

Blind Love: Die vielleicht ehrlichste Art der Fotografie

DORTMUND Für das Projekt „Blind Love“ hat der Dortmunder Markus Mielek neun Paare in völliger Dunkelheit fotografiert. Es gab kein Licht – und keine Vorgaben. Das Ergebnis war für alle überraschend.mehr...

Zwei Festnahmen

Polizei verfolgte Auto-Knacker in der Innenstadt

Dortmund In der Nacht von Freitag auf Samstag beobachtete die Polizei zwei mutmaßliche Auto-Knacker in der Innenstadt und verfolgte diese. Nach über einer Stunde ertappten sie die Männer dann bei frischer Tat.mehr...

Anti-AfD-Aktion im Kreuzviertel

Maurer kämpft mit Fähnchen in Hundehaufen gegen Rechts

Dortmund Was kann ein einfacher Bürger schon gegen den Rechts-Drift der Gesellschaft tun? So dachte Benjamin Belgardt lange. Dann holte die AfD bei der Bundestagswahl 12,6 Prozent der Stimmen. Seitdem kämpft der Dortmunder im Kreuzviertel für Toleranz und Freiheit. Seine Waffen: Schaschlikspieße, Papierschnipsel – und Hundehaufen.mehr...

Mahlzeit-Mobbing übers Internet?

Anwalt bekommt bis zu 30 Pizzen am Tag – ungewollt

Dortmund Ist es Mobbing, Stalking oder ein Computerproblem? Der Dortmunder Rechtsanwalt Guido Grolle bekommt seit zweieinhalb Wochen zuhauf Essen ins Büro geliefert, das er nicht bestellt hat. Jetzt ermittelt die Polizei.mehr...

Parkplatznot im Kreuzviertel

FH-Neubau an der Weisbachstraße erst im April fertig

KREUZVIERTEL Seit einem Jahr baut die Fachhochschule im Innenhof ihres Kreuzviertel-Standorts ein neues Studiengebäude – und blockiert damit 20 der raren Parkplätze im beliebten Innenstadt-Quartier. Doch nun ist ein Ende in Sicht, wenn auch mit Verspätung. Die Arbeiten verzögerten sich aus zwei Gründen.mehr...