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Das evangelische Jugendhaus in Lütgendortmund wird 50

LÜTGENDORTMUND „Fürchterlich viel gefeiert“, sagt Bettina Wirsching, habe die Christus-Kirchengemeinde im vergangenen Jahr. Am Sonntag (30.11.) wartet schon das nächste Fest, nämlich das 50-jährige Bestehen des Jugendheims. Wie groß diese Party wird, verrät Pfarrerin Bettina Wirsching im Interview.

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Unter Baukirchmeister Karl-Heinz Budde wurde das Jugendheim vor 12 Jahren aufwändig renoviert.

Pfarrerin Bettina Wirsching hat das Fest mit vorbereitet.

Auch kostenlose Gitarrenkurse mit Katechet Ernst Höchst (r.) gehörten zum Angebot des Jugendheims.

: Im nächsten Jahr wird unsere Kirche 175 Jahre alt, was wir groß feiern werden. Und damit uns die Luft nicht schon vorher ausgeht, wird es am Sonntag etwas ruhiger zugehen.

: Das stimmt. Tatsächlich würde das Gebäude im Oktober 1958 als Jugendheim eingeweiht. Die Architektenentwürfe sahen vor, dahinter noch ein Gemeindehaus zu bauen. Was zum Glück nie passiert ist.

: Das wäre doch alles viel zu groß geworden. Der kleine Saal unseres Jugendheims ist schon so groß wie in anderen Häusern der große Saal.

: In den 1950er Jahren war die Jugendarbeit das A und O der Gemeindearbeit und fand, angesichts der wenigen Freizeitmöglichkeiten, großen Zulauf.

: Ja, damals haben sich ein Diakon und eine Diakonisse um die Jugendlichen gekümmert, getrennt nach CVJM (Christl. Verein junger Männer) und Mädchenkreis. Einige erinnern sich sicher noch an die Diakonisse Schwester Emilie.

: Die Jugendlichen haben besonders gerne Theater gespielt und mit Auftritten in Wirtschaften sogar den Bau des Jugendheims unterstützt. Sie haben Stücke wie den „Zerbrochenen Krug“ gespielt. Deshalb hat das Jugendheim auch die große Bühne bekommen. Darüber hinaus gab es z.B. eine Holzwerkstatt und ein Fotolabor.

: Nein, denn de facto legen wir ja immer noch großen Wert auf die Jugendarbeit. Auch wenn das Jugendheim nun unser Gemeindehaus ist, finden dort immer noch offene Angebote für Jugendliche durch unsere beiden hauptamtlichen Mitarbeiterinnen statt.

: Genau. Und demnächst wird dieser Name auch am Gebäude stehen. Denn die Gemeinde schenkt ihrem Jugendheim ein neues Schild aus Glas und Edelstahl.

  • Der Festgottesdienst am kommenden Sonntag (30.11.) wird um 11 Uhr im evangelischen Jugendheim, Westricher Straße 15, gefeiert. Pfarrerin Wirsching und Pfarrer Ulrich Steier zelebrieren ihn.
  • Anschließend ist ein Festakt mit Kirchcafé geplant. Dann werden auch eine Fotoausstellung und ein Film über die Zeit von 1958 bis 2008 gezeigt. Beides hat Presbyter und Laienprediger Paul Margraf vorbereitet.
  • Viele Gäste, die mit dem Haus verbunden sind, werden zum Fest erwartet. Darunter der ehemalige Kirchenmusiker Peter Klitzsch  und Ernst Höchst, der 41 Jahre Katechet der Gemeinde war sowie möglicherweise die ehemaligen Baukirchmeister Walter Goosmann und Karl-Heinz Budde.
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