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Dem Nikolaus auf der Spur

Mit der Ausstellung "Morgen kommt der Weihnachtsmann" begibt sich das Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK), Hansastraße 3, ab morgen auf die Spuren von Weihnachtsmann, Nikolaus, Santa Claus und Knecht Ruprecht.

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Museumsdirektor Wolfgang Weick (v.l.), Rüdiger Wulf und Kuratorin Dr. Manuela Borkenstein Neuhaus mit dem Nikolaus von Myra, einer Holzfigur aus dem 18. Jahrhundert. Belouanas

"Immer wieder wurden und werden die Figuren miteinander vermischt", sagt Kuratorin Dr. Manuela Borkenstein Neuhaus. 200 Exponate aus drei Jahrhunderten hat sie dank Leihgaben verschiedener Museen zusammengetragen - von Abbildungen der historischen Figur des heiligen Nikolaus bis hin zur Coca-Cola-Erfindung des rot gewandeten Santa Claus.

Neben historischen Informationen über den heiligen Nikolaus geht die Ausstellung auch auf die Erfindung des neunten Rentiers, Rudolph, ein. Außerdem räumt sie mit alten Vorurteilen auf. So beweist etwa die Postkarte aus dem Jahr 1937 (Abb. links, MKK), dass der Weihnachtsmann längst nicht immer im roten Mantel unterwegs war. "Die Kleiderfarbe hat erst Coca Cola mit Erfindung des Santa Claus festgelegt", erklärt die Kuratorin.

Natürlich dürfen auch die finsteren Begleiter der Gabenbringer nicht fehlen: Knecht Ruprecht und die alpenländischen Krampus-Männchen, die mit ihren Hörnern an Teufel erinnern.

Das älteste Ausstellungsstück ist das Modell einer Spekulatius-Backform aus dem Jahr 1690. Jünger, aber mit 1,25 Metern von gigantischer Größe, ist das Pendant aus der Zeit um 1900. "Für die Großfamilie", scherzt Museumsdirektor Wolfgang Weick.

Bis zum 6. Januar 2008 läuft die Weihnachtsausstellung. "Mit 90 Voranmeldungen von Schulklassen und Kindergartengruppen sind wir schon so gut wie ausgebucht", sagt Museumspädagoge Rüdiger Wulf. Erwachsenen legt er besonders die "Sex and Crime"-Führung ans Herz, wenn etwa die Legende vom goldspendenden St. Nikolaus auf den Tisch kommt, der durch seine Güte drei Töchter eines verarmten Edelmannes vor der Prostitution bewahrt. bel

Kartentelefon: 50 - 2 60 28.

ww.museendortmund.de

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