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Der Halm als Buch und Kette

Von traditionellem Handwerk bis zu modernsten Computertechniken reichte die Bandbreite des ausgestellten Kunsthandwerks, mit dem die Arbeitsgemeinschaft Handwerk und Kunst Design (ADK) zum 9. Mal Tausende Besucher im Depot begeisterte.

Der Halm als Buch und Kette

<p>Marianne Fasse demonstrierte die Funktionsweise am Spinnrad. Menne</p>

Das rhythmische Klackern von Manfred Grünwalds Webstuhl am Eingang begleitet die Ausstellungsbesucher auf ihrem Streifzug durch 42 Stände im ehemaligen Straßenbahndepot. "Das Handweben ist ein aussterbendes Handwerk, von dem man schon lange nicht mehr leben kann", erläutert Grünwald, während er den gesponnenen Flachs zu Tischläufern, Kissenhüllen und Servietten verarbeitet. Auf der anderen Seite des Ganges spinnt die 86-jährige Marianne Fasse aus Lünen fingerfertig Flachs vom Wocken auf die Spindel, bevor sie die Knäuel an Grünwalds Webstuhl zu individuellen Stoffen verarbeiten lässt.

Wenige Stände weiter präsentieren die Goldschmiedemeister Petra und Wolfgang Otterpohl moderne Weiterentwicklungen von Schmuckstücken: Doppelringe für Ring- und Mittelfinger. "Sie lassen den Fingern die Freiheit und bieten mehr Möglichkeiten, große Steine anzubringen", erläutert der Schmuckgestalter die Verbesserung, die selbst bei Geigespielern Anklang fänden. "Ein Stückchen Heimat", nennt er traditionelle Kreisel aus Silber und Stahl, in die sich Kunden dank google earth auf der Grundlage eines Luftbildes das eigene Haus mit umgebendem Straßenraster prägen lassen können.

"Ein Kunsthandwerkermarkt, bei dem man stolz sein darf, dabei zu sein", lobt die Glaskünstlerin Heide Kemper das hohe Niveau des Marktes unmittelbar vor der Tür zu ihrer Werkstatt.

Am Ende des Ganges zeigen die Aussteller in einer Sonderausstellung, wie sich Strohhalme je nach Gewerk und Material in unterschiedlichste Kunstwerke verwandeln: vom runden Buch über vielfältige Ketten, Ohrringe, eine Lampe bis zu freien Skulpturen. het

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