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Der Orient zu Gast im Amtshaus

APLERBECK Darf es vielleicht eine Dattel sein oder ein leckeres Sesamplätzchen? Und dazu einen schwarzen Tee?

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Orientalische Tänze im Amtshaus

Für zwei Stunden gab es Augenblicke aus "1000 und einer Nacht" anstelle von Personalausweisverlängerungen oder Bürgeranfragen. Die Gruppe "Kunst im Fenster" hatte zum siebten Aplerbecker Kunstforum eingeladen.

Ins Leben gerufen zum Austausch von Informationen der Künstler im Stadtbezirk und zum Zwecke der Werbung für den alljährlich stattfindenden Künstlermarkt, hat sich das Kunstforum mittlerweile zu einem echten Ereignis gemausert. In diesem Jahr wurde das Forum als Plattform für eine interkulturelle Begegnung vor Ort genutzt.

"Möglich war dies alles mit Unterstützung der Bezirksvertretung und der Sparkasse", sagte Derick Meßling, der für die Organisation des Abends zuständig war. Und den zahlreichen Besuchern wurde ordentlich etwas geboten. Orientalische Klänge wehten durch das Erdgeschoss des Amtshauses, Tänzerinnen wiegten sich dazu im Takt. Im Saal, ein Stockwerk höher, zeigten Haysam Sarhan und seine Trommlergruppe, wie im Orient auf die Pauke gehauen wird. Rhythmisches Trommeln, das zum Mitklatschen animierte.

Natürlich wurde auch über die Kunst vor Ort gefachsimpelt. So wie über die Idee des Bildhauers Rolf Sablotny: Ein Skulpturenpark soll rund um das Haus Rodenberg entstehen. "Der Park regt an zum Arbeiten", so der Künstler. Gegen Ende der Veranstaltung wagten sich dann auch zahlreiche Besucher auf das "Tanzparkett" und ließen sich von den orientalischen Klängen verzaubern.

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