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«Der beste Weg für alle»

Insolvenzverfahren in Sachen Wiemer & Trachte eröffnet / Transfergesellschaft geplant

Nach Verfahrenseröffnung einigten sich Gesamtbetriebsrat und der bestellte Insolvenzverwalter Dr. Winfrid Andres umgehend auf einen Sozialplan und Interessensausgleich. Damit einher geht die vom Betriebsrat geforderte Einrichtung einer Transfergesellschaft. «Das heißt, es wird keine betriebsbedingten Kündigungen geben», betonte Dr. Andres. Bis zu 280 Mitarbeiter, die zurzeit noch keine neue Beschäftigung gefunden haben, können in die Transfergesellschaft überwechseln. Er gehe «risikobereit» in die Gesellschaft, erklärte Andres gegenüber unserer Zeitung. Zuvor hatte er als möglichen Grund, der gegen eine Beschäftigungsgesellschaft sprechen könnte, die etwa drei Millionen Euro angeführt, die er dafür direkt auf den Tisch legen müsste. «Ich habe jetzt finanzielle Zusagen von Auftraggebern, dass ein nennenswerter Betrag in der nächsten Zeit aufläuft», so Andres. Darüber hinaus solle auch das Geld aus der Vereinbarung mit der Alpine Bau Deutschland AG, die den Industrie- und Kraftwerksbereich von Wiemer & Trachte übernimmt, schneller als geplant fließen. Die Agentur für Arbeit beteiligt sich ebenfalls an den Kosten für die Transfergesellschaft. Die Mitarbeiter müssten nun selbst entscheiden, ob sie in die Transfergesellschaft wechseln wollen, so der Insolvenzverwalter. Das sei eine Möglichkeit, der Arbeitslosigkeit für sechs bis neun Monate zu entgehen. Letztliches Ziel der Transfergesellschaft sei es jedoch, dass die dort Beschäftigten einen neuen Arbeitsplatz finden. Der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Wolfgang Diedrichs will seinen Kollegen zureden, dass sie in die Transfergesellschaft gehen. Dabei handelt es sich um die PTG Projekt- und Trainingsgesellschaft gemeinnützige GmbH mit Sitz in Augsburg. Die hat am Donnerstag den Gesamtbetriebsrat über ihr Konzept informiert. Das sei überzeugend gewesen, so Diedrichs. Die Mitarbeiter können bei der PTG an Qualifizierungs- und Fortbildungsmaßnahmen teilnehmen. So könnte etwa ein Maurervorarbeiter zum Werkspolier aufsteigen. «Damit erhöhen sich die Chancen, einen neuen Arbeitsplatz zu finden», erklärt Diedrichs. Und sollte am Ende doch die Arbeitslosigkeit stehen, so hätten die Kollegen immerhin sechs bis neun Monate überbrückt. Gerade für Kollegen, die 58,59 Jahre alt seien, sei die Lösung in Anbetracht der sonstigen Alternativen ideal. Die jetzt gefundene Lösung sei aus seiner Sicht «der beste Weg für alle». kiwi

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