Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Detektive bestachen Mediziner

Der Auslands-Einsatz von zwei Detektiven hat die Dortmunder Signal Iduna Versicherung davor bewahrt, einem Kunden über 2700 Euro überweisen zu müssen. Ein entsprechendes Urteil hat das Amtsgericht gestern bekannt gegeben.

Ein in Bochum wohnender Nigerianer hatte nach einem Heimat-Aufenthalt im Frühjahr vergangenen Jahres eine Krankenhaus-Rechnung eingereicht. Mehrere Wochen lang will der Mann in der Klinik wegen Typhus-Verdachts behandelt worden sein.

Doch der Versicherung kam die hohe Rechnung gleich ziemlich merkwürdig vor - also schickte sie zwei Detektive los, um das Krankenhaus näher unter die Lupe zu nehmen. Und siehe da: Nachdem er sich zum Schein hatte behandeln lassen, fragte einer der Ermittler, ob der Arzt die Rechnung nicht bitte schön frisieren könne - um die Versicherung zu betrügen. Und prompt stellte der Mediziner dem Mann fast das Achtfache in Rechnung...

Das Amtsgericht entschied in seinem Urteil, dass die Signal Iduna damit alles getan hatte, um die Rechtmäßigkeit der Ansprüche des Versicherten in Zweifel zu ziehen. Der Richter kam zu dem Schluss, "dass hier eine Rechnung vorgelegt wurde, die Beträge enthält, die nicht angefallen sind". Der Mann bekommt die geforderten 2734 Euro nicht erstattet. von

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Zoff um Auftritt eines Reggae-Sängers

„Bounty Killer“ hetzte gegen Schwule, jetzt tritt er in Dortmund auf

Dortmund Der geplante Auftritt des jamaikanischen Reggae-Sängers mit dem Künstlernamen „Bounty Killer“ im Junkyard in Dortmund hat Empörung ausgelöst. Der Sänger hatte in der Vergangenheit in seinen Texten unter anderem dazu aufgefordert, Homosexuelle zu verbrennen und zu erschießen.mehr...

Angriff von Rechtsextremisten am Kanal

Dunkelhäutige Männer verfolgt, geschlagen und getreten

Dortmund Eine Gruppe von Personen, die die Polizei der rechtsextremistischen Szene zuordnet, hat am Donnerstagabend (19.4.) am Dortmund-Ems-Kanal drei dunkelhäutige Männer angegriffen und verfolgt.mehr...

Drei Männer störten Verhaftung an der Bornstraße

Opfer eines Handyraubes bekam gewaltbereite Hilfe

Dortmund Ein 31-jähriger Dortmunder war das Opfer eines Handyraubes geworden. Doch als die Polizei die mutmaßlichen Täter schließlich stellen und festnehmen wollte, trafen Freunde des Opfers ein. Sie störten den Einsatz und zeigten sich gewaltbereit.mehr...

Baubeginn der Brücke über B54 verschiebt sich erneut

Mehr als zwei Jahre warten auf einen Brückenschlag

Dortmund Die geplante Brücke für Fußgänger und Radfahrer über die Bundesstraße 54 in Höhe des Rombergpark wird vorerst nicht umgesetzt. Der Baubeginn verschiebt sich erneut. Das hat auch Auswirkungen auf weitere Bauabsichten.mehr...

rnRundgang durchs Herz des Signal Iduna Parks

Orga-Chef öffnet die Türen ins Innerste des BVB-Stadions

Dortmund Stadion-Knast, Krisen-Raum und Entmüdungsbecken im Signal Iduna Park – haben Sie davon schon einmal gehört? Wir zeigen Fotos vom Innersten des BVB-Stadions und einige Bereiche, die Sie selbst bei Führungen noch nicht gesehen haben.mehr...

Gebäude an der Speicherstraße werden abgerissen

Bagger schaffen am Hafenkai Platz für Stadtentwicklung

Hafen Mit dem Abriss von Gebäuden an der nördlichen Speicherstraße hat am Mittwoch im Hafen ein neues ehrgeiziges Projekt zur Stadtentwicklung begonnen. Bis der Traum vom Arbeiten am Kai Wirklichkeit wird, muss die Stadt selbst allerdings noch Hausaufgaben erledigen.mehr...

NEU: Die wichtigsten Nachrichten aus Dortmund täglich auf Ihr Smartphone
WhatsApp
Jetzt anmelden