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Operation und Sport

Diabetes-Patient nimmt in einem Jahr 60 Kilo ab

DORTMUND Für seinen Arzt ist er wie ein neuer Mensch: Einer, der sich gewichtsmäßig halbiert hat, der nicht mehr zuckerkrank ist und fit wie ein Turnschuh. Es war nicht ausschließlich die Magen-Operation im Adipositas-Zentrum des St.-Johannes-Hospitals, die Oliver Kurpjuhn zum neuen Menschen machte. Es war auch sein eigener Ehrgeiz.

Diabetes-Patient nimmt in einem Jahr 60 Kilo ab

Die alten Sachen passen Oliver Kurpjuhn nicht mehr, nachdem er 60 Kilogramm abgenommen hat.

Was nach einem Wunder aussieht, ist hart erarbeitet: Oliver Kurpjuhn war seit seinem 19. Lebensjahr zuckerkrank und wog vor seiner Magen-OP bei Professor Bolder im Adipositas-Zentrum 130 Kilogramm. Seit der OP wiegt Kurpjuhn nur noch 70 Kilogramm und kann auf Insulin-Spritzen verzichten: Sport ist seine neue Droge. "Durch den Eingriff haben Sie Ihr Leben um 15 Jahre verlängert", sagte ihm sein Arzt Prof. Bolder am Krankenbett.

Patient nimmt 60 Kilogramm ab

Seine alte Motorradjacke in Größe 62 passt ihm nicht mehr: Oliver Kurpjuhn wiegt nach einer Magen-OP, gesunder Ernährung und jede Menge Sport nur noch 70 Kilogramm - vorher waren es 130. Auch seine Diabetes hat der Patient hinter sich gelassen.
Durch eine Magen-Verkleinerung bei Professor Bolder konnte Kurpuhn so viel abnehmen. Wäre er nicht operiert worden, hätte Lebensgefahr gedroht. Der damalige Diabetiker Kurpuhn stand kurz vor einer Insulin-Resistenz.
Chefarzt Bolder ist stolz: Mit viel Ehrgeiz hat Kurpjuhn es zu einem Gewicht von 70 Kilogramm geschafft.
Kurpjuhns Magen wurde auf ein Zwanzigstel seiner ursprünglichen Größe verkleinert und ebenso der Dünndarm. Durch den kürzeren Weg zum Darm nimmt der Körper weniger Kohlenhydrate auf.
Viel Sport gehörte auch zu seinem Erfolg: Drei Monate nach der OP fuhr Kurpjuhn täglich bis zu 80 Kilometer Rad auf dem Ergometer.
Insulin muss sich der Familienvater nicht mehr spritzen. Von seiner letzten Motorradjacke in Größe 62 kann er sich jetzt auch verabschieden.

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