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Germany's next Topmodel

Diana Ovchinnikova lernte viel von Heidi Klum

DORTMUND Sie ist eines der schönsten Mädchen Deutschlands. Diana Ovchinnikova war Kandidatin in Heidi Klums Show "Germany's next Topmodel" - bis die Neu-Dortmunderin freiwillig ausstieg.

Diana Ovchinnikova lernte viel von Heidi Klum

Nach ihrem freiwilligen Ausstieg bei "Germany's next Topmodel" will Diana ihr Abitur und den Führerschein machen. Ihren Traum, Model zu werden, verfolgt sie aber weiter.

„Meine Mama ging vor“, sagt die Neu-Dortmunderin, deren Familie im März von Hagen nach Hörde zog. Aufgrund der Krankheit ihrer Mutter (ist wieder gesund) verließ Diana Ovchinnikova die Show. Der Klumsche Satz „Ich habe heute leider kein Foto für dich“ – er blieb ihr dadurch erspart. Den freiwilligen Abgang kurz vor dem Finale, sie wurde Siebte, hat sie dennoch nicht bereut. „Ich würde alles genau so wieder machen.“

Fast ein halbes Jahr lebte die Schülerin den Traum vieler Mädchen. Den Traum vom Model-Leben. Den Traum vom Jet-Set. Los Angeles, Mexiko, Paris, Thailand. Für Shootings flog sie um die Welt. „Ich habe viel gelernt“, sagt sie heute.

Topmodel-Kandidatin Diana Ovchinnikova

Diana stieg freiwillig bei "Germany's next Topmodel" aus. Seit ein paar Monaten wohnt ihre Familie in Dortmund.
Und sie fühlt sich wohl hier. "Ich war auch vorher schon ganz oft in Dortmund."
Sie wurde Siebte in der Model-Show von Heidi Klum. "Es war bislang die schönste Zeit in meinem Leben."
"Am liebsten gehe ich in Dortmund bei Mango oder Zara shoppen", sagt Diana.
Auch von Zickereien innerhalb der Model-Villa lässt sie sich heute nicht mehr die gute Laune verderben.
Nach ihrem freiwilligen Ausstieg bei "Germany's next Topmodel" will Diana ihr Abitur und den Führerschein machen. Ihren Traum, Model zu werden, verfolgt sie aber weiter.

Nicht nur, wie sie laufstegreif die High-Heels voreinander setzt, auch über sich. Sie sei erwachsener geworden – zwangsläufig, schließlich waren die Mädchen drei Monate lang in der Model-Villa in Los Angeles ziemlich abgeschnitten von ihrem eigentlichen Leben. Kein eigenes Handy. Kein eigener Laptop. „Schwierig“, fand das Diana Ovchinnikova, und das Lächeln weicht einer gekräuselten Oberlippe.

Heimweh sei zu dieser Zeit das schlimmste Gefühl für sie gewesen. Und vielleicht ein von den Show-Machern bewusst lanciertes. „Vielleicht gab es auch dadurch Spannungen in der Gruppe“, sagt sie. Über 20 Mädchen teilten sich zeitweise ein Haus. „Das musste knallen.“ Und das tat es auch. Auch die Neu-Dortmunderin war Zielscheibe der Zickereien.Egoismus warfen ihr andere Kandidatinnen vor. In der Show weinte sie deshalb, heute zuckt sie nur die Schultern. „Egoismus ist mir fremd.“

Dennoch – „Germany‘s next Topmodel war bisher die schönste Zeit in meinem Leben“, sagt Diana Ovchinnikova. Auch wegen Heidi Klum. „Sie war wie eine Ersatz-Mutter.“ Und ihr absolutes Vorbild. „Allein, um noch einmal vor ihr laufen zu können, würd’ ich noch einmal in der Show mitmachen.“ Doch auch so hat die Teilnahme ihr schon viele Türen geöffnet, strahlte die 18-Jährige („Ich muss jetzt erstmal meinen Führerschein machen“) doch auch schon nach der Show einige Fotografen in die Kamera. „Das macht mir Spaß.“ Doch allein auf ihr Lächeln will sie sich im Leben nicht verlassen. Nach dem Abi will sie Event-Management studieren, irgendwann als Hochzeitsplanerin arbeiten. Doch vorher wird sie noch einmal vor Heidi Klum laufen – im Finale sind die Top 18 der Casting-Show ein letztes Mal auf dem Laufsteg zu sehen, auch wenn nur noch vier Mädchen um den Titel kämpfen. Der Traum vom Modeln, er lebt in Diana Ovchinnikova weiter, auch ohne Heidi Klum.

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