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Die Geschichte des Kellers in Bildern

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So sahen die Räume des Kellers ursprünglich aus: Die Kornbrennerei Krämer hatte hier große Cognac-Fässer aus Limousin-Eiche gelagert. Das Bild zeigt den Raum des späteren Bistros.
So sahen die Räume des Kellers ursprünglich aus: Die Kornbrennerei Krämer hatte hier große Cognac-Fässer aus Limousin-Eiche gelagert. Das Bild zeigt den Raum des späteren Bistros.

Foto: Archiv Kornbrennerei Krämer

Gleicher Raum, andere Nutzung: 1957 zog die Tanzschule Suhrmann in den komplett umgebauten alten Cognac-Keller. 1960 wurden die Räume zu klein für die Tanzschule - ihr Nachmieter war die erste Disko an der Geschwister-Scholl-Straße 24, der Blue Room.
Gleicher Raum, andere Nutzung: 1957 zog die Tanzschule Suhrmann in den komplett umgebauten alten Cognac-Keller. 1960 wurden die Räume zu klein für die Tanzschule - ihr Nachmieter war die erste Disko an der Geschwister-Scholl-Straße 24, der Blue Room.

Foto: Archiv Tanzschule Suhrmann

Erst 1966 erhielt das Untergeschoss die später vom Keller bekannte Form: Die Kornbrennerei vergrößerte sich oberirdisch, damit wuchs auch der Keller. Der spätere Hauptraum der Disko kam dazu. Mit dem Umbau zog auch eine neue Disko ein: Ria's Saloon.
Erst 1966 erhielt das Untergeschoss die später vom Keller bekannte Form: Die Kornbrennerei vergrößerte sich oberirdisch, damit wuchs auch der Keller. Der spätere Hauptraum der Disko kam dazu. Mit dem Umbau zog auch eine neue Disko ein: Ria's Saloon.

Foto: Thomas Thiel (Repro)

Ein undatierter Grundriss aus späteren Zeiten. Er zeigt, dass der spätere „Tatort“-Floor des Kellers (rechts unten) auch mal ein Spielautomatenraum war.
Ein undatierter Grundriss aus späteren Zeiten. Er zeigt, dass der spätere „Tatort“-Floor des Kellers (rechts unten) auch mal ein Spielautomatenraum war.

Foto: Archiv Kornbrennerei Krämer

Neues Jahrzehnt, neues Konzept: 1982 macht das Holiday auf.
Neues Jahrzehnt, neues Konzept: 1982 macht das Holiday auf.

Foto: Stephan Schütze (Repro)

Für die wartenden Gäste und alle, die mal frische Luft schnappen wollten, gab es damals einen kleinen Außenbereich an der Geschwister-Scholl-Straße.
Für die wartenden Gäste und alle, die mal frische Luft schnappen wollten, gab es damals einen kleinen Außenbereich an der Geschwister-Scholl-Straße.

Foto: Archiv Kornbrennerei Krämer

Der Holiday-Betreiber Günther Link (Mitte), genannt „Lord Link“, war berühmt-berüchtigt für seine spektakulären Aktionen.
Der Holiday-Betreiber Günther Link (Mitte), genannt „Lord Link“, war berühmt-berüchtigt für seine spektakulären Aktionen.

Foto: Privatarchiv Michael Kalies

Michael Kalies war der Haupt-DJ im Holiday. Später übernahm er die Disko zusammen mit seiner Frau Martina.
Michael Kalies war der Haupt-DJ im Holiday. Später übernahm er die Disko zusammen mit seiner Frau Martina.

Foto: Privatarchiv Michael Kalies

Promi-Alarm: Auch BVB-Profis schauten gerne mal im Holiday vorbei. Hier posieren unter anderem Andi Möller (2.v.l.), Martin Driller (Mitte, mit Leoparden-Innenkragen) und Michael Schulz (1.v.r.) bei einer Runde Bier im Bistro.
Promi-Alarm: Auch BVB-Profis schauten gerne mal im Holiday vorbei. Hier posieren unter anderem Andi Möller (2.v.l.), Martin Driller (Mitte, mit Leoparden-Innenkragen) und Michael Schulz (1.v.r.) bei einer Runde Bier im Bistro.

Foto: Privatarchiv Michael Kalies

Das Holiday organisierte auch Jux-Rallyes durch das Münsterland oder das Sauerland, zu der sich einmal im Jahr über 100 Zweier-Teams trafen. Bei der „Höllenfahrt zu Himmelfahrt“ ging es darum, allerlei ungewöhnliche Aufgaben auf dem Weg zu lösen, etwa in Häusern am Wegesrand ein Ei zu kochen oder sich in einer ausgeliehenen Uniform fotografieren zu lassen. Danach wurde im Holiday gefeiert.
Das Holiday organisierte auch Jux-Rallyes durch das Münsterland oder das Sauerland, zu der sich einmal im Jahr über 100 Zweier-Teams trafen. Bei der „Höllenfahrt zu Himmelfahrt“ ging es darum, allerlei ungewöhnliche Aufgaben auf dem Weg zu lösen, etwa in Häusern am Wegesrand ein Ei zu kochen oder sich in einer ausgeliehenen Uniform fotografieren zu lassen. Danach wurde im Holiday gefeiert.

Foto: Privatarchiv Michael Kalies

Michael Kalies (links) übernahm das Holiday 1989.
Michael Kalies (links) übernahm das Holiday 1989.

Foto: Privatarchiv Michael Kalies

Das Holiday 1989: Reetdächer und Plastikpalmen sorgten für Urlaubsstimmung.
Das Holiday 1989: Reetdächer und Plastikpalmen sorgten für Urlaubsstimmung.

Foto: Privatarchiv Michael Kalies

Bunt-poppig: der Eingang des Holiday.
Bunt-poppig: der Eingang des Holiday.

Foto: Privatarchiv Michael Kalies

Das Hauptpublikum des Holiday kam so gegen 23.30 Uhr. Dann wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.
Das Hauptpublikum des Holiday kam so gegen 23.30 Uhr. Dann wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

Foto: Privatarchiv Michael Kalies

DJ Michael Kalies (rechts) war bekannt für seinen ausgefallenen Klamottenstil.
DJ Michael Kalies (rechts) war bekannt für seinen ausgefallenen Klamottenstil.

Foto: Privatarchiv Michael Kalies

1996 machte der Keller auf. Von Anfang an dabei: der legendäre Werbespruch „Wer nicht lieb ist, kommt in' Keller“.
1996 machte der Keller auf. Von Anfang an dabei: der legendäre Werbespruch „Wer nicht lieb ist, kommt in' Keller“.

Foto: Privatarchiv Miriam Graßhoff

Der Keller war besonders bei Studenten beliebt.
Der Keller war besonders bei Studenten beliebt.

Foto: Privatarchiv Miriam Graßhoff

Im Keller gab es nur Flaschenbier - davon aber viel.
Im Keller gab es nur Flaschenbier - davon aber viel.

Foto: Privatarchiv Miriam Graßhoff

Besonders bei den Studenten-Partys am Donnerstag waren im Keller weit mehr als die eigentlich erlaubten 400 Gäste.
Besonders bei den Studenten-Partys am Donnerstag waren im Keller weit mehr als die eigentlich erlaubten 400 Gäste.

Foto: Privatarchiv Miriam Graßhoff

Amen: eigenwillige Innen-Einrichtung im Keller.
Amen: eigenwillige Innen-Einrichtung im Keller.

Foto: Privatarchiv Miriam Graßhoff

Den Keller gab es bis 2015.
Den Keller gab es bis 2015.

Foto: Dieter Menne (Archiv)

Dann endete die 65-jährige Geschichte des Untergeschosses an der Geschwister-Scholl-Straße 24 als Disko-Standort.
Dann endete die 65-jährige Geschichte des Untergeschosses an der Geschwister-Scholl-Straße 24 als Disko-Standort.

Foto: Dieter Menne (Archiv)