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Die Husener bekommen ihr Gotteshaus wieder - und feiern

HUSEN Die Vorfreude hat inzwischen ihren Höhepunkt erreicht. Pfarrer Gregor Orlowski, der Kirchenvorstand, der Pfarrgemeinderat und nicht zuletzt die rund 1400 Gemeindemitglieder fiebern dem Festgottesdienst am Sonntag in der St. Petrus-Canisius-Kirche entgegen, die völlig umgestaltet worden ist.

Die Husener bekommen ihr Gotteshaus wieder - und feiern

Viel Licht durchflutet die frisch renovierte St. Petrus-Canisius-Kirche

Die letzte Messe am Kühlkamp hat am 2. Weihnachtstag stattgefunden, danach fanden die Gläubigen ein Domizil in der evangelischen Kirche. „Diese Zeit hat uns noch enger zusammengeschweißt, die Ökumene hat von dem Umbau profitiert“, sagt Pfarrgemeinderatsvorsitzende Martina Zeh-Wilmsen und bedankt sich noch einmal bei den Nachbarn. „Und trotzdem freuen wir uns, dass wir unsere Kirche wiederkriegen“, ergänzt ihre Schwester Barbara.

Eigentlich sollte zunächst „nur“ die Vorgabe des 2. Vatikanischen Konzils erfüllt und der Altar-Raum nach vorne gerückt werden. Doch wenn schon renovieren, dann richtig: Der Taufort wurde in den Eingansbereich verlegt, aus der ehemaligen Taufkapelle wurde jetzt ein Andachts- und Beichtraum. Außerdem gibt es nun einen kleinen Betraum mit Blick auf den gesamten Innenraum, den Interessierte auch betreten können, wenn das Gotteshaus verschlossen ist. Damit folgt die katholische Kirchengemeinde dem Trend, dass „Kirche immer offen sein soll“.

Während der Arbeiten, die federführend in den Händen des Kirchenvorstands lagen, gab es auch die eine oder andere Überraschung. Zum Beispiel stellte sich heraus, dass der Boden absolut sanierungsbedürftig war. Die Entscheidungsträger machten Nägel mit Köpfen. Mit Hilfe engagierter Gemeindemitglieder wurde er komplett entfernt und durch einen wärmegedämmten Natursteinboden ersetzt. Auch der Holzwurm hatte im Laufe der Jahre ganze Arbeit geleistet. So hat Friedhelm Zeh beispielsweise Wochen damit verbracht, den Holzkreuzweg zu reinigen. Eigenhilfe sowohl finanziell als auch durch der Hände Arbeit waren schon nötig, um dieses Projekt zu stemmen. „Aber jetzt wartet ein wahrscheinlich einmaliges Erlebnis auf uns. Wir dürfen eine völlig neue Kirche erleben“, freut sich Martina Zeh-Wilmsen. Und auch die Skeptiker, die an ihrer alten Kirche hingen, sind weniger geworden. „Einige haben während der Umbauten einen Blick riskiert und meinten, es sei doch wirklich sehr schön geworden“, ist die Pfarrgemeinderatsvorsitzende erleichtert. 

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