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Themen der Sonntagszeitung

Die Religion, die keine Heimat braucht

Dortmund/ Lünen/ Schwerte Es gibt sie seit 57 Jahren und sie ist über 30 Personen stark: die Bahai-Gemeinde in Dortmund. Einmal im Monat trifft sie sich in einem Wohnzimmer zu ihrem 19-Tage-Fest. Weil die Gemeinde kein eigenes Zentrum hat – noch nicht.

Die Religion, die keine Heimat braucht

Die Mitglieder der Dortmunder Bahai-Gemeinde während des zweiten, beratenden Teils des 19-Tage-Festes. Delia Tönnis-Tiede (l.) und Mitra Pezeshgi-Khorasgani (3.v.l.) sind die Vorsitzenden. Foto: Stephan Schuetze

Religion ohne Heimat:

Gerade einmal 30 Mitglieder zählt die Bahai-Gemeinde in Dortmund. Die Religion hat ihren Ursprung im Iran, Mitglieder werden dort aber verfolgt. Hier in Deutschland können die Anhänger ihren Glauben frei ausleben. Doch auch hier gibt es Hürden für die Minderheit.

Spieler der ersten Stunde:

Seit 60 Jahren gibt es die Dortmunder Hockey-Gesellschaft. Pit Schön und Frank Bertram sind seit Anfang mit dabei. Eine Geschichte über zwei Jungs, denen der Fußball zu langweilig war.

Schicksalstag für Martin Schulz:

Der SPD-Parteitag entscheidet am Sonntag, ob die Traditionspartei Koalitionsverhandlungen mit der Union aufnimmt. Die Genossen an der Basis ringen mit sich. Es herrscht Ärger und Wut. Viele wollen keine erneute GroKo. Für Martin Schulz wird der Tag ein Schicksalstag. Unermüdlich wirbt der SPD-Chef dafür, in Koalitionsverhandlungen mit der Union zu gehen. Die Entscheidung treffen 600 Delegierte und der 45-köpfige SPD-Vorstand in Bonn. Die Delegierten müssen sich nicht an Vorgaben der Parteispitze halten. Viele der 16 Landesverbände haben trotzdem offiziell Stellung bezogen. Ein Überblick.

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Im Sonntagsgespräch:

Die fortschreitende Digitalisierung entfacht nach Experten-Ansicht bei den Menschen eine Vorliebe für schönes Design und wohlgeformte Gegenstände. „Je mehr digitalisiert und vernetzt wird, desto mehr sehnen sich die Menschen nach Dingen zum Anfassen, nach Realität und schönem Design. Wir sind als Menschen analoge Wesen, zu viel Virtualität macht uns krank“, sagt der Trendforscher und Soziologe Matthias Horx. Im Interview erklärt der Leiter des Zukunftsinstituts (Frankfurt/Main) auch, wie seiner Beobachtung nach Digitalisierung übertrieben wird und welche Folgen das für die großen Player hat.

Aufstehen nach der Tragödie:

Die Eltern wollten nur eine Nacht in dem Hotel in Mittelitalien verbringen. Eine Lawine machte es zur Todesfalle. Die beiden Söhne Piergiovanni Di Carlo und Riccardo wollen sich ein Jahr danach das Leben vom Schmerz und quälenden Fragen nicht diktieren lassen. Die emotionale Geschichte eines Neubeginns. Mittelitalien war in der jüngsten Vergangenheit häufiger Schauplatz von Erdstößen.

Der Missionar der deutschen Gründerszene:

Frank Thelen wurde durch die Gründershow „Die Höhle der Löwen“ zum Star der deutschen Gründerszene. Nun will der 42-Jährige, der bereits vielen jungen Unternehmen bei Start-ups geholfen hat, selbst hoch hinaus.

BVB in Berlin:

Rückblick, Reaktionen und Bilder vom Auswärtsspiel von Borussia Dortmund bei Hertha BSC. Außerdem: So verliefen die Bundesligapartien am Samstag – darunter das Abstiegsduell zwischen dem Hamburger SV und dem 1. FC Köln.

Meditation vor Monet:

Ist das noch Yoga oder schon Kunst? Immer mehr Museen laden inzwischen Yogis in ihre Ausstellungsräume. Dann gilt: Meditation vor Monet, Sonnengruß vor Dalí – macht das Sinn? Nicht nur im Museum können Interessenten ihre Asanas, ihre Yoga-Übungen, machen. Yoga gibt es mittlerweile an vielen ungewöhnlichen Orten.

Exklusiv:

Mehr als vier Millionen Menschen haben sich schon von der Lebensfreude in „Afrika! Afrika!“ anstecken lassen. Nun kehrt die Show zurück nach Deutschland. Wir verlosen 3 x 2 Tickets für die Vorstellung am 30. Januar in Essen.

Die deutsche Liebe zum Cash:

Bargeld bräuchten Verbraucher in Deutschland rein technisch längst nicht mehr. Doch die Bundesbürger hängen an Scheinen und Münzen. Andernorts ist die bargeldlose Welt dagegen fast Realität. So etwa in skandinavischen Ländern.

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