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Die Retter von morgen

Körne Wenn sich Kinder im Ganztag der Uhland-Grundschule Ketchup auf die Arme schmieren, dann hat das einen ernsthaften Hintergrund: Im Ferienangebot lernen sie die Grundlagen der ersten Hilfe.

Denn nach dem Ketchup kommt das richtige Verbinden. "Wir trainieren hier im Erste Hilfe-Kurs für die Zukunft. Falls mal etwas passieren sollte", erklärt Ganztagsbetreuerin Anna Momot.

Mit Carina Crämer hat man sich eine Frau vom Fach beziehungsweise vom Arbeiter-Samariter Bund der Stadt eingeladen, die alle Grundlagen an die Helfer von morgen vermitteln soll.

Viel gelernt

"Wir versorgen richtig Wunden, lernen die Rettungskette und den Notruf", zählt Crämer die Stationen des Erste-Hilfe-Kurs auf. Auch die stabile Seitenlagen wird ausprobiert.

Kommt der Ketchup als klassisches Blutimitat an die Reihe, sind die Reaktionen zwiespältig: Während sich Jan (9) gerne mit der roten Sauce beträufeln lässt und das Unfallopfer mimt, schlüpft Andrea (8) lieber in die Rolle der Notärztin: "Der Ketchup schmeckt zwar. Aber der Arm riecht danach so komisch."

Rollen verteilt

Klare Rollenverteilung in der Grundschule an der Heilbronner Straße.

Was aber wiederum alle interessierte war das Transportmittel, mit dem Carina Crämer auf den Schulhof gefahren ist, ein echter Rettungswagen. "Den wollen natürlich alle sehen", sagt die Fahrerin.

Die Kinder im Offenen Ganztag haben sich in den Ferien allerdings nicht nur mit Erster Hilfe beschäftig. "Wir haben auch mit der Verkehrswacht und der Polizei zusammengearbeitet", verrät Anna Momot. Und die Kinder sind für kommende Situation gerüstet. arn

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