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Die Suche nach Josef und Maria

BAROP Der Funke soll so richtig überspringen. Das Krippenspiel der evangelischen Gemeinde Barop wird ein ganz besonderes. So das einstimmig formulierte Ziel bei der ersten Probe am Montag.

Die Suche nach Josef und Maria

Pfarrer und Regisseur Ralf Schlüter hat bei der ersten Probe im Gemeindehaus alles im Griff.

Diese war auch schon gleich der Teil der Vorbereitungen, dem Pfarrer Ralf Schlüter schon eine ganze Weile "ein bisschen bang" entgegen sieht, wie er am Montag bekannte. Denn die Rollenbesetzung ist für ihn, der die Aufführung organisiert, mit die schwerste Aufgabe: "Man will ja niemanden enttäuschen." Zunächst stellte er das Stück "Der Stern, der nicht mehr leuchten wollte" vor.

Auch in Ralf Schlüters Lieblings-Krippenspiel, das er für die Aufführung leicht umgeschrieben hat, wird die bekannte Weihnachtsgeschichte erzählt, doch mit einem ganz eigenen Rahmen.

Lieber Engel, als Erzähler

"So wie der Stern am Ende seine Aufgabe als heller Funke für alle Menschen erkennt, sollen sich auch unsere Besucher verbunden fühlen", erklärte er. Nach dieser Vorstellung waren die Rollen-Hits unter den rund 22 Kindern und Jugendlichen schnell klar. Die Kleinen wollen am liebsten Engel sein, viele von den Älteren Erzähler. "Dabei muss man nur ablesen", grinste Sabrina (11). "Oder Gott wäre auch nicht schlecht. Denn da ist man auf der Bühne ja nicht zu sehen."

Am Ende siegte bei Sabrina dann aber doch der schauspielerische Ehrgeiz. Sie übernimmt die Rolle der Maria, ihre Freundin Natalie ist Josef. Dafür musste Ralf Schlüter aber schon noch einmal deutlich machen: "Maria soll ja keinen küssen und auch niemanden heiraten". Nachdem der schwerste Schritt erst einmal getan war, ließen sich die übrigen Rollen gleich viel leichter verteilen. Zum glücklichen Erzähler wurden gleich drei Kinder ernannt, Christian (12) spricht den Text von Gott. Und der Pfarrer kann der nächsten Probe schon viel gelassener entgegen sehen: "Die Kinder hat der Funke ja wohl schon einmal erreicht."

Begleitung bis zur Aufführung

 Die Ruhr Nachrichten begleiten die Proben im Gemeindehaus nun bis zur Aufführung. Wie es mit Maria, Josef und Co. weitergeht, lesen Sie in der nächsten Woche.

Im Stück geht es um einen Stern, der zu müde ist, um weiter zu leuchten. Doch dann bekommt er von Gott einen letzten Auftrag. Die Aufführung ist an Heiligabend in der Lutherkirche, einmal um 14 und einmal um 16 Uhr. Beim ersten Gottesdienst gibt es eine verkürzte Fassung für die Jüngsten. Die Proben finden jeweils montags um 17 Uhr im Gemeindehaus Barop, Stockumer Straße 275, statt. Die Hauptrollen sind vergeben, im Engelschor und -orchester sind noch Plätze frei. Weitere Infos bei Ralf Schlüter unter Tel. 77 99 25.

 

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