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Die Zukunft steckt im Detail

DORTMUND Es sind die ganz kleinen Dinge, die Studierende wie Florian Evers beschäftigen. Die Hochtechnologie im Mini-Format birgt riesige Chancen in der Zukunft: Darum geht es bei der 3. Summer School Mikrotechnik.

Die Zukunft steckt im Detail

Florian Evers (23) promoviert in Physik an der TU Dortmund. Da kommt ihm die Summer School Mikrotechnik mit den Kontakten zur Wirtschaft gerade recht.

Evers hat mit 23 gerade sein Diplom in Physik gemacht – schon geht es weiter: „Proteine an Membranen“ lautet das Thema seiner Doktorarbeit. Proteine an Membranen? „Das ist spannend und wichtig, wenn es etwa um Implantate in der Medizintechnik geht“, sagt Evers. Eben diese Medizintechnik ist neben der Automobilindustrie einer der Hauptabnehmer für Mikro- und Nanotechnologie. Und in diesem Bereich „ist Dortmund mit 40 Unternehmen der größte Standort in Deutschland“, erklärte Dr. Christine Neuy vom ausrichtenden Verband für Mikrotechnik (IVAM). Daher rühre auch das große Interesse an den zukünftigen Vorzeige-Forschern bei diesem Kongress, berichtet Thomas Ellerkamp vom dortmund-project.

Gute Chancen für Absolventen Evers und die 21 weiteren Studierenden aus der gesamten Bundesrepublik sind vor allem auf die Kontakte aus, die sich durch das fünftägige Seminar mit Vorträgen und Tipps von Hochschullehrern und Unternehmern ergeben. „Welche möglichen Arbeitsplätze gibt es in der Mikro- und Nanotechnologie in Dortmund und Umgebung?“, will der 23-Jährige herausfinden. Mobilität vorausgesetzt, seien die Chancen für Absolventen aus Ingenieursberufen und den Naturwissenschaften relativ gut, weiß Evers, der mit Prof. Metin Tolan bereits einen bekannten Doktorvater gefunden hat. Einen interessanten baldigen Arbeitgeber kann er auch schnell finden: Am Mittwoch findet im Rahmen der Mikrotechnik-Tage ein sogenanntes „Speed Recruiting“ statt: In 15 Minuten können sich die Arbeitgeber und Bewerber in kurzen Gesprächen beschnuppern. Die Chance auf die besten Nachwuchskräfte lockte auch die Dortmunder Firmen Elmos AG, Boehringer Ingelheim, Raith, MST.factory, temicon oder Bartels Mikrotechnik.

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