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100 Jahre TC Lichtendorf

Die edle Kunst des Turnens

LICHTENDORF Wenn Sie an Pyramidenbau denken, kommt ihnen wohl eher Ägypten, als der TC Lichtendorf in den Sinn. Doch damit würden sie den Sportlern unrecht tun, die vor über 60 Jahren große Erfolge für den Dorfverein feierten. Zum 100-jährigen Bestehen des Vereins zeigen wir historische Fotos.

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Die Vorstandsmitglieder Uwe Westphal, Matthias Seel und Patrick Donié (von links).

Ordnung ist das halbe Leben. Einige der Mitglieder des TC Lichtendorf stellten sich im Jahr 1935 zum Foto. Vermutlich ist es die Herrenreigen-Mannschaft. Eine Sportart, in der der TC sich viele Lorbeeren verdiente, die es aber schon lange nicht mehr gibt.

Gegründet 1913 von Landwirten und Bergleuten, um „die edle Kunst des Turnens vorwärts zu bringen“, wie es in einer alten Vereinschronik nachzulesen ist. Regelmäßige Turnstunden folgten, wobei „der Genuss von Alkohol und Rauchwaren während der Stunden untersagt war“.

 Heute, über 100 Jahre später, sind dies Geschichten zum Schmunzeln. Doch die damaligen Sportler nahmen die Sache ziemlich ernst. Ob eben beim Pyramidenbau oder bei der Ausübung des Herrenreigens. Einer Art Marsch nach Muster mit Musik. Heimatort des TCL, an dem auch dem Vereinssport nachgegangen wurde, war der Saal der Gaststätte „Haus Sievert“.Oder es wurde einfach auf der Wiese geturnt. Dann stand der Barren schon einmal neben den Kühen. 1967 dann ein Meilenstein im Vereinsleben.  

 Der Bau der Turnhalle an der Römerstraße. Ab da ging es aufwärts mit dem Verein. Die Mitgliederzahlen wuchsen (450 in der Spitze). Auch das Angebot an Sportarten stieg an. „Eine der Stützen des Vereins ist sicher das Mutter-und Kind-Turnen“, sagt Matthias Seel, erster Vorsitzender des Vereins. Denn hier gibt es für die Kleinen die erste Berührung mit dem TC Lichtendorf. „Auch ich habe so angefangen“, sagt Seel.

 

Historische Fotos vom TC Lichtendorf

Ein Gruppenfoto aus dem Jahr 1947
Die weiblichen Turnerinnen um 1950.
Die Mannschaft im Herrenreigen 1958.
Eine Pyramide aus dem Jahr 1962.
Ausflug im Jahr 1966.
Barren-Turnen auf der Wiese.
Gruppenbild mit Herren.
Ein Herrenreigen.
Zwei Mitglieder des TCL.
Stolz stellte sich der Bundessieger im Herrenreiegn dem Fotografen.
Turnmannschaft aus dem Jahr 1949.
Das wohl älteste Vereinsfoton aus dem Jahr 1923.
Die Herren haben Aufstellung genommen.
So ging das Pyramidenbauen.
Auch die jüngeren bauten schon an den Pyramiden.
Die Tischtennis-Herren 1970.
Junge TCL-Sportler im Jahr 1977.

Heute hat der Turn Club Lichtendorf 370 Mitglieder und steht auf gesunden Füßen. „Natürlich geht das alles nur mit sehr engagierten und guten Übungsleitern“, sagt Uwe Westphal, zweiter Geschäftsführer. Der Verein ist fest integriert in das Dorfleben. Rund 70 Prozent der Mitglieder sind aus Lichtendorf und Umgebung, schätzt Westphal.

Um weiter bestehen zu können, geht man beim TCL auch auf aktuelle Trends ein. So ist Nordic-Walking ebenso im Angebot wie Beach-Volleyball. „Wir sind ein moderner Breitensport-Verein“, so Seel und freut sich auf die Geburtstagsfeier. Dass hier aber auch wieder eine Pyramide entsteht, ist wohl nur ein Gerücht. 

So feiert der TCL:

12.30 - 13 Uhr: Vorführung Volleyball-Abteilung. 

13.30 - 14.30 Uhr: Gymnastik-Vorführung. 

14.30 - 15 Uhr: historischer Rückblick. 

15 - 17 Uhr. Vorführung Tischtennis und Hobbyturnier. 

Ab 18 Uhr: offizieller Teil in der Sporthalle.

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Die Vorstandsmitglieder Uwe Westphal, Matthias Seel und Patrick Donié (von links).

Ordnung ist das halbe Leben. Einige der Mitglieder des TC Lichtendorf stellten sich im Jahr 1935 zum Foto. Vermutlich ist es die Herrenreigen-Mannschaft. Eine Sportart, in der der TC sich viele Lorbeeren verdiente, die es aber schon lange nicht mehr gibt.

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