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Thier-Gelände

Die oberirdischen Mauern sind gefallen

DORTMUND Alles platt. Am Freitag (30.10.) fielen die letzten Mauerreste. Der oberirdische Teil der alten Thier-Brauerei gleicht damit dem Erdboden.

Die oberirdischen Mauern sind gefallen

Bis zuletzt klammerte sich eine Birke an der Außenfassade fest. Doch die Bagger waren stärker.

Der Abriss, eine Herkules-Aufgabe inmitten der City, hat damit eine symbolträchtigen Grenze überschritten. Doch während im Westen des Areals, gegenüber Hövels-Hausbrauerei, soeben die letzten Mauern fielen, sind die Bagger am anderen Ende schon auf Soll-Tiefe. Etwa 14 Meter haben sie sich abwärts gewühlt. Dort geht es demnächst schon wieder bergauf – der Neubau des ECE-Einkaufszentrums startet ab der zweiten Novemberhälfte mit Arbeiten am Fundament. 

Die zahlreichen Zaungäste konnten in den vergangenen Tagen beobachten, wie die Arbeiter das Fundament des ersten großen Baukranes gegossen haben. Steht der, geht‘s aufwärts.

  Die Abbruch-Experten der Bottroper Firma Becker haben am 8. Juni mit ihrem zerstörerischen Werk begonnen. „Wir hinken etwas dem Zeitplan hinterher“, sagt Dietmar Hassenrück von der Bauleitung. Grund: Die Entsorgung u. a. von giftigem Teerkork, der zur Temperatur-Regelung im Gärhaus angebracht war, dauerte länger als geplant.

Insbesondere der Abbruch dieses letzten Teiles der ehemals stolzen Brauerei zog viele Schaulustige an. Denn die riesigen Maschinen mussten hart mit dem massiv gebauten Komplex ringen. Rund 220.000 Kubikmeter Schutt machen nun Platz für 33.000 Quadratmeter moderner Einkaufsfläche im Jahre 2011. 

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