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Ehemaliges Stellwerk

Diese Spukhaus in Scharnhorst wurde jetzt abgerissen

SCHARNHORST Lange Jahre stand es leer, nun ist es Geschichte: Das ehemalige Stellwerk mitten im Wald, auch bekannt als Scharnhorster Spukhaus, wurde jetzt von der Deutschen Bahn abgerissen. Eine Sache bleibt jedoch ungeklärt.

Diese Spukhaus in Scharnhorst wurde jetzt abgerissen

So sah das alte Stellwerk, Am Wirksfeld 201, bis zum Abriss aus.

Leser Lothar Schnabel machte uns darauf aufmerksam, dass das Haus, Am Wirksfeld 201, auch bekannt als Scharnhorster Spukhaus, entmüllt werde und auch schon ein Abrissbagger bereitstehe. Während der vergangenen Tage wurde das Haus nun abgerissen.

„Das Haus stand seit mehreren Jahren leer“, berichtet ein Bahnsprecher auf Anfrage unserer Redaktion. „Das Haus wird nicht mehr gebraucht, seit wir das elektrische Stellwerk in Dortmund haben.“ Eisenbahnbundesamt und Bauüberwachung hätten ihr Okay gegeben. „Die Arbeiten werden wohl spätestens Ende Oktober abgeschlossen sein“, so der Bahnsprecher weiter.

In den vergangenen Jahren ist das Gebäude immer mehr verwahrlost. „Es wurde als Müllabstellplatz genutzt“, berichtet die Bahn. Vermutlich haben dort auch Menschen gehaust. Bis vor einigen Jahren war das Haus sogar noch bewohnt. Bis 2011 lebte Herma Buschke in dem ehemaligen Stellwerk. Nach dem Tod ihres Mannes Joachim zog sie jedoch nach Lünen.

Stellwerk wurde nicht mehr gebraucht

Als Stellwerk wurde das Haus laut Herma Buschke nur einige wenige Jahre während des Zweiten Weltkriegs genutzt. Danach wurde es durch die immer bessere Technik nicht mehr gebraucht. Errichtet wurde es wohl 1941. Herma Buschkes Eltern, das Ehepaar Schaeckermann, so erzählt die heutige Lünerin, haben das Haus mit drei Etagen und ungefähr 70 Quadratmetern Wohnfläche 1955 von der Bahn gepachtet und nach ihren Wünschen hergerichtet, indem sie es etwa um eine Überdachung und eine Garage erweiterten. Herma Buschkes Vater hatte als Fahrdienstleiter gute Beziehungen zur Bahn.

Die Stadt wusste vor einigen Monaten nicht einmal genau, ob das Gebäude noch existiert oder nicht. Die Scharnhorster Politiker fragten bei der Stadt nach, ob das Gebäude abgerissen oder wenigstens zugemauert werden könne. Von der Stadtverwaltung erhielten sie allerdings die Antwort, dass bei einer Ortsbegehung festgestellt worden sei, dass das Haus nicht mehr vorhanden sei. Ein Grund war vermutlich, dass das Haus so weit im Wald versteckt lag, dass man es auf Anhieb nicht fand.

Unklare Zukunft

Wie es mit dem Grundstück weitergehen wird, konnte die Bahn noch nicht sagen. „Bisher planen wir noch keine Nachnutzung“, erklärt der Sprecher. Es bleibt also weiter spannend rund um das Scharnhorster Spukhaus. 

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