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Doppelmord: Noch immer keine heiße Spur

DORTMUND Auch rund anderthalb Monate nach dem Doppelmord an zwei Frauen in Eving haben die Ermittlungsbehörden noch keine konkreten Hinweise auf den oder die Täter. Derzeit würden noch Aussagen von Anwohnern und möglichen Zeugen geprüft, erklärte Staatsanwältin Carola Jakobs. Eine heiße Spur gebe es bislang aber nicht.

Doppelmord: Noch immer keine heiße Spur

In diesem Haus wurden am 28. Juni Mutter und Tochter von Unbekannten ermordet.

Für Hinweise zur Ergreifung der Täter hat die Staatsanwaltschaft eine Belohnung von 1500 Euro ausgesetzt. Die beiden alleinstehenden Frauen waren in der Nacht zum 28. Juni in ihrem Haus Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Unbekannte Täter hatten die 85-Jährige erstickt und ihre 59-jährige Tochter erstochen. Die Leichen waren von einem Familienangehörigen entdeckt worden. Beide Frauen hatten in dem Haus jeweils in einer eigenen Wohnung gelebt. Nach Angaben der Staatsanwältin sollen Nachbarn um die Tatzeit Schreie vernommen haben. Sie hätten aber nichts unternommen, da die Schreie nur kurze Zeit gedauert hätten.

Da mindestens 10 000 Euro in einer Stückelung von 20 500-Euro-Scheinen aus dem Haus der Opfer verschwunden sind, geht die Staatsanwaltschaft von einem Raubmord aus. Die Ermittler prüfen weiterhin, ob die Täter am Tatort DNA-Spuren hinterlassen haben. Nähere Angaben dazu wollte Jakobs aus ermittlungstaktischen Gründen nicht machen. 

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