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Doppelmord in Eving: Ermittler schließen Massen-Gentest nicht aus

DORTMUND Bei der Jagd nach dem Doppelmörder von Eving ist die Polizei einen entscheidenden Schritt weiter gekommen: Die Ermittler haben jetzt aller Voraussicht nach eine DNA-Spur vom Täter sichern können. Damit können Verdächtige demnächst eindeutig identifiziert werden.

Doppelmord in Eving: Ermittler schließen Massen-Gentest nicht aus

In diesem Haus geschah der Doppelmord.

Auch einen Massen-Gentest in Dortmund schließt Staatsanwältin Carola Jakobs nicht aus. „Konkrete Planungen dafür gibt es derzeit allerdings nicht“, sagte die Beamtin. Jakobs selbst hat bereits eine DNA-Probe abgegeben – ebenso wie alle Polizisten und Verwandten, die sich im Haus der beiden getöteten Frauen aufgehalten hatten. „Auf diese Weise konnten wir ausschließen, dass es sich um Genmaterial von Menschen handelt, die sich berechtigt am Tatort aufhielten“, so Jakobs. An welcher Stelle die Spurensicherung die Probe fand, blieb zunächst geheim. Auch, was den Stand der Ermittlungen angeht, gab sich die Staatsanwältin bedeckt: „Wir verfolgen derzeit noch verschiedene Ermittlungsansätze. Einer ist die genaue Rekonstruktion des Verbrechens.“ Die 85-jährige Edith S. war in der Nacht zum 28. Juni in ihrer Wohnung in der Evinger Zipsstraße erstickt worden, ihre Tochter Roswitha C., die im selben Haus eine eigene Wohnung hatte, wurde erstochen. Angehörige entdeckten die Bluttat. Die Täter erbeuteten 10.000 Euro in 500-Euro-Scheinen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sollen Nachbarn um die Tatzeit Schreie vernommen haben. Sie hätten aber nichts unternommen, da die Schreie nur kurze Zeit gedauert hätten. Für Hinweise zur Ergreifung der Täter wurde eine Belohnung von 1500 Euro ausgesetzt.

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