Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Anzeige
Anzeige

Neonazi-Aufmarsch

"Dortmund nazifrei" stellt sich mit vielen Unterstützern rechtem Aufmarsch entgegen

DORTMUND Immer mehr Menschen wollen sich dem Nazi-Aufmarsch am 3. September entgegen stellen. Für die Polizei wird es also schwierig werden, Gegendemonstranten von der Route der Rechten fernzuhalten.

"Dortmund nazifrei" stellt sich mit vielen Unterstützern rechtem Aufmarsch entgegen

Gewaltfreiheit ist oberstes Gebot für die Gegner des Nazi-Aufmarschs Anfang September.

Sogar ein breites bürgerliches Bündnis ruft unter dem Titel „Dortmund nazifrei“ zur Blockade des rechten Aufmarschweges auf. Das Ziel ist eindeutig: "Wir wollen den Nazi-Aufmarsch verhindern oder zumindest behindern", erklärt der Vorsitzende der Dortmunder Jungsozialisten Alexander Wuttke. Geht es nach ihm und seinen Mitstreitern, sollen viele hundert Menschen am 3. September die Straßen besetzen, über die die Neonazis ziehen wollen.

Ob dies gelingt, ist ungewiss. Denn in den vergangenen Jahren hat die Polizei mit einem Großaufgebot an Beamten die Nazi-Aufmärsche hermetisch abgeriegelt. Und auch die Blockade-Pläne des Bündnisses haben natürlich ihre Grenzen. „Wir blockieren nicht um jeden Preis. Gewaltfreiheit ist oberstes Gebot“, betont Wuttke. "Wir planen keine Aktion gegen die Polizei, sondern für die Demokratie", ergänzt Jakoba Wenzel von den Grünen.

In jedem Falle will das Bündnis am Protest des Arbeitskreises gegen Rechts teilnehmen, der wie berichtet Aktionen in der Münsterstraße plant.Der Unterstützerkreis des Bündnisses "Dortmund nazifrei" ist weit gespannt und reicht von Oberbürgermeister Ullrich Sierau über diverse Ratsvertreter und Abgeordnete über die Alevitische Jugend und das Fan-Projekt bis zu Wohlfahrtsverbänden und Gewerkschaften.

"Die Nazis sind historisch immer nur dann stark, wenn die Gegner nicht an einem Strang ziehen", weiß Fatih Ece von der DGB-Jugend. Ziel ist aber auch, dass sich möglichst viele "Normalbürger" dem Protest und möglichen Blockaden anschließen. Dafür wird mit Flugblättern, Aufklebern, Postkarten und im Internet geworben. Die eigens eingerichtete Gruppe im Studenten-Portal StudiVZ hat inzwischen schon 900 Mitglieder, freuen sich die Organisatoren.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

In der Westfalenhalle

So war die 40. Herrensitzung des Närrischen Rats

DORTMUND Zu feiern gibt es ja eigentlich immer etwas, wenn die Herrensitzung des Närrischen Rates tagt. In diesem Jahr galt das aber ganz besonders. Denn die Herrensitzung fand zum 40. Geburtstag der Vereinigung der ehemaligen Karnevalsprinzen zum 40. Mal statt. Mit dabei waren einige bekannte Gäste.mehr...

Nordstadt-Engel ausgezeichnet

„Fahrrad-Bekloppte“, Alleskönner und Ansprechpartner für 60 Familien

Nordstadt Jedes Jahr werden beim Neujahrsempfang im Dietrich-Keuning-Haus drei künstlerische Kupfer-Skulpturen „Engel der Nordstadt“ verliehen. Diesmal gingen sie an äußerst vielseitige Helfer.mehr...

Einsatz in leerstehendem Bürogebäude

Vier Tatverdächtige bei Einbruch gestellt

GARTENSTADT. Auf frischer Tat ertappt hat die Polizei am Freitag eine mutmaßliche Diebesbande in der Gartentadt. Vier Männer, die in ein leerstehendes Bürohaus eingedrungen waren, kamen vorübergehend ins Polizeigewahrsam. mehr...

An der Flughafenstraße

13-Jähriger bei Unfall schwer verletzt

BRACKEL. Ein 13-jähriger Junge ist am Freitagabend gegen 19.40 Uhr auf der Flughafenstraße in Brackel beim Überqueren der Fahrbahn von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Wie es zu dem Unfall kam, ist noch unklar. mehr...

Stadt-Marketing

Darum hat Dortmund kein Stadt-Logo mehr

DORTMUND Düsseldorf hat eins, Bochum hat eins, sogar Unna oder Datteln leisten sich eins: Mit einem modernen Logo wollen viele Städte Profil zeigen. Dortmund hatte einst ein sehr beliebtes Logo - doch mittlerweile verzichtet die Stadt ganz bewusst darauf. Dahinter steckt eine leidvolle Geschichte.mehr...

41-Jähriger starb nach Auseinandersetzung

Zwei Festnahmen nach gewaltsamem Tod in Huckarde

HUCKARDE. Gewaltsam zu Tode kam an diesem Wochenende ein 41-jähriger Mann aus Polen in Huckarde. Die Polizei nahm zwei seiner Landsleute fest, die unter dem Verdacht der Körperverletzung mit Todesfolge stehen.mehr...