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Prognose für 2030

Dortmund schrumpft um über drei Prozent

DORTMUND Wie sieht die Bevölkerung Dortmunds in 20 Jahren aus? Laut aktueller Berechnungen von IT.NRW, dem Landesbetrieb für Information und Technik, leben im Jahr 2030 rund 17.800 Menschen weniger in unserer Stadt. Damit steht Dortmund vergleichsweise gut da.

Dortmund schrumpft laut Prognose auf alle Fälle langsamer als die umliegenden Ruhrgebietsstädte, vor allem langsamer als Essen, die ewige Konkurrenzstadt in Sachen Einwohnerzahl.

Besonders die Altersgruppe zwischen 16 und 25 dünnt bis dahin stark aus, dafür gibt es entsprechend mehr ältere Menschen. Für ganz Nordrhein-Westfalen rechnen die Statistiker mit 660.000 oder 3,7 Prozent weniger Einwohnern als im Jahr 2011.Daran gemessen sehen die Prognosen für Dortmund mit einem Minus von 3,1 Prozent – von 580.400 auf 562.600 – noch recht erfreulich aus, vor allem mit Blick auf andere Ruhrgebietsstädte: Duisburg liegt bei minus 8,6 Prozent, Bochum - 8,5 Prozent, Hagen - 14,7 Prozent, Gelsenkirchen - 9,4 Prozent. Auch der Abstand zu Essen wird sich vergrößern, sie soll laut Statistik 4,9 Prozent verlieren und damit auf 546.500 Einwohner schrumpfen.

Mit Städten wie Köln (+10,4 Prozent), Bonn (+11,5) und Düsseldorf (+5,9) kann sich Dortmund allerdings nicht messen, erst recht nicht mit Münster. Hier wird es mit 16,8 Prozent den stärksten Einwohnerzuwachs geben. Überraschend in Zeiten von Grundschulschließungen: Die Altersgruppe der Drei- bis Sechsjährigen nimmt sogar leicht zu (+1,2 Prozent). Kein Vergleich allerdings zur Entwicklung in den höheren Jahrgängen: Fast 26 Prozent mehr Dortmunder werden im Jahr 2030 80 Jahre oder älter sein. Ihr Anteil an der Einwohnerschaft steigt von 5,6 auf 7,2 Prozent.

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