Unternehmen will expandieren

Dortmunder Roteg-Roboter erobern den Weltmarkt

Dortmund 1993 als Ingenieurbüro im Technologiezentrum gestartet, hat sich die Roteg AG zu einem namhaften Hersteller für komplexe Robotersysteme entwickelt. Inzwischen benutzen namenhafte Unternehmen den Roboter. Ein guter Zeitpunkt für das Unternehmen also, nun zu expandieren.

Dortmunder Roteg-Roboter erobern den Weltmarkt

Das 1994 gegründete Unternehmen will am Standort Brennaborstraße in Oespel expandieren und in Dortmund entwickelte Roboter auf dem Weltmarkt verkaufen.

Zum Spezialgebiet des Dortmunder Unternehmens gehören High-Tech-Geräte, die Waren und Güter vollautomatisch palettieren und dabei über einen Sensorbildschirm (Touchscreen) gesteuert werden. Zudem ist das Unternehmen auch in der Fördertechnik sowie im Maschinen- und Anlagenbau tätig: So hat Roteg einen Roboter entwickelt, der per Ultraschall prüft, ob eine Kraftwerksturbine Risse aufweist und in welcher Geschwindigkeit sie sich vergrößern.

Prominente Kundenliste

Der Erfolg, den das Dortmunder Unternehmen mit seinen Produkten hat, ist auf der Kundenliste ablesbar: Sowohl die Bayer AG als auch BASF, Dr. Oetker, Siemens und Fresenius greifen beim Palettieren und Verladen auf Roboter made in Dortmund zurück. Jetzt stehen die Zeichen bei Roteg auf Expansion:

Der Firmensitz „Im Weißen Feld“ an der Brennaborstraße 54 in Oespel soll vergrößert und das Geschäft ausgebaut werden. Der Dortmunder Roboter-Spezialist möchte dazu seinen Vertrieb ausweiten: In einem ersten Schritt peilt Roteg den gesamten EU-Raum an, danach den Sprung auf den Weltmarkt. Einen exakten Zeitplan für das Vorhaben nennt die Verwaltung in ihren Unterlagen an die Politiker im Ausschuss für Wirtschaftsförderung allerdings nicht.

Nebenfläche kaufen

Obwohl erst 2012 bezogen, ist die Unternehmenszentrale an der Brennaborstraße für die ehrgeizigen Pläne bereits zu klein geworden. Deshalb will man bei Roteg nun jene Option ziehen, die man schon beim Einzug in den Neubau im Hinterkopf hatte: den Kauf eines weiteren, benachbarten Grundstücks zum Bau neuer Fertigungsanlagen. Auf der rund 3200 Quadratmeter großen Fläche, die Roteg der Stadt jetzt im rückwärtigen Bereich des Firmensitzes abkaufen möchte, soll eine rund 1000 Quadratmeter große Produktionshalle entstehen.

Und auch die kann im Falle weiterer Expansionspläne um rund 500 Quadratmeter ausgebaut werden. Zudem wird der Bau eines dreigeschossigen Verwaltungsgebäudes an der Brennaborstraße in Erwägung gezogen. Zurzeit stehen rund 50 Beschäftigte bei Roteg in Lohn und Brot. Kommt die Erweiterung, soll die Mitarbeiterzahl auf rund 80 hochgefahren werden.