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TV-Show

Dortmunderin kochte das perfekte Dinner - komplett vegan

DORTMUND So lecker – und dabei rein pflanzlich. Kim Kalkowski, Dortmunds Vorzeige-Veganerin, hat in der Fernsehsendung „Das perfekte Dinner“ der fleischessenden Konkurrenz ordentlich was vorgekocht - die 27-Jährige besiegte vier weitere starke Frauen. Wir präsentieren ihre Rezepte.

Dortmunderin kochte das perfekte Dinner - komplett vegan

Für die Hauptspeise schiebt Gastgeberin Kim (27) die Zucchini in den Backofen.

Für ihre fleischlose Koch-Kunst wurde Kalkowski mit Platz eins belohnt. Dabei ging es der 27-Jährigen gar nicht um den Sieg.

„Vegan zu essen, heißt auf nichts verzichten zu müssen“, sagt Kim Kalkowski. Mit diesem Leitsatz trat die Dortmunderin an den Herd und zauberte ein Menü aus nussigem Feldsalat, Rucola-Seitan-Roulade und Schokoladenmousse.  Kim Kalkowski leiht der veganen Szene ihr Gesicht – mittlerweile nicht nur in Dortmund. Schon während der Schulzeit hat sie Deutschlands ersten Online-Versand für vegane Lebensmittel auf die Beine gestellt und führt heute einen Supermarkt und Café in Dortmund, in dem es nur rein pflanzliche Produkte gibt. Stark – das fand auch der Fernsehsender Vox und lud die 27-Jährige für die Themen-Sendung „Starke Frauen“ ein, ihre Kochkünste zu präsentieren.

 Ihre Konkurrenz: CDU-Politikerin Sabine aus Radevormwald, Architektin und deutsche Meisterin im Bodybuilding Claudia aus Aachen, PR-Beraterin Susanne aus Düsseldorf und Modelagentin Sabrina aus Nürnberg. Eine wilde Mischung, auch was die kulinarischen Geschmäcker angeht – und doch bekam Kim Kalkowski zusammen mit Poltikerin Sabine 32 Punkte. Platz eins. Als erste Veganerin. Für Kim Kalkowski der Beweis: „Vegan ist lecker.“Von 8 Uhr morgens bis 1 Uhr nachts hatte Kim Kalkowski das Fernsehteam in ihrer Wohnung. „Schon komisch, wenn fremde Leute so stark in die Privatsphäre eindringen.“ Und nicht nur das Fernsehteam. Die Sendung hat im Schnitt eine Millionen Zuschauer pro Abend.

 Ein Rolls-Royce vor der Tür, eine Penthouse-Wohnung mit Rheinblick, Teller von Versage auf dem Tisch. Die Dortmunderin tauchte in der Dreh-Woche ein in eine Welt, die mit ihrer wenig Gemeinsamkeiten hat. Inklusive der Pelzmäntel-Kollektion im Schrank. „Ich habe niemanden versucht, zu bekehren.“ Und es doch irgendwie geschafft. „Ich habe ganz viele Reaktionen von Menschen bekommen, die sich jetzt vegetarisch oder sogar vegan ernähren wollen.“  Was vielleicht auch an ihren klaren Meinungsäußerungen lag. Als die PR-Beraterin ihr den mit Nerz besetzten Mantel in die Hand drückte, kommentierte sie das mit „Auch in dem kleinsten Nerzkragen hat mal ein Herz geschlagen“. Sätze, die wirkten. Am Ende der Woche verabschiedete die PR-Beraterin Susanne sie mit dem Satz: „Ich kaufe mir nie wieder einen Pelzmantel.“

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