Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Feuerwehr-Einsatz

Drama um Entenfamilie: Küken in Fallrohr verschwunden

DORTMUND Verschwundene Entenküken haben am Dienstag die Feuerwehr auf den Plan gerufen. Vier von sieben Vogelbabys waren offenbar in einem Fallrohr auf einem Hinterhof an der Landgrafenstraße verschwunden. Fast zwei Stunden lang suchte die Feuerwehr nach den Küken.

Drama um Entenfamilie: Küken in Fallrohr verschwunden

Blick in den Schacht.

Gegen 13.32 Uhr ging am Dienstag bei der Feuerwehr ein Anruf ein - vier Entenküken seien in einem Rohr verschwunden, erzählt Feuerwehrsprecher André Lüddecke auf Anfrage unserer Redaktion. Nach Auskunft des Anrufers habe eine Entenmutter auf einem begrünten Flachdach in einem Hinterhof an der Landgrafenstraße genistet. Sieben Küken sollen bei ihr gelebt haben. Aber jetzt waren es nur noch drei.

Mutter vom Dach gesprungen

Von dem Flachdach führt über die Regenrinne ein Fallrohr in den Boden. Und genau dort sollen vier der sieben Entenbabys verschwunden sein. Die Mutter sei vom Flachdach runtergesprungen, drei Küken hinterher, so der Augenzeuge. Doch einige Kinder blieben auf dem Dach zurück. Als er das nächste Mal hingeblickt habe, waren die restlichen Küken verschwunden - wahrscheinlich in dem großen Fallrohr. 

Entenküken verschwinden in Fallrohr

Um die Enten aufzuspüren, kletterte ein Feuerwehrmann in die Kanalisation.
Die Feuerwehr konnte die Entenmutter und drei Küken fangen und am Westfalenpark aussetzen.
Mit einem Netz haben die Feuerwehrmänner die Enten gefangen.
Der Einsatz war am Dienstagmittag an der Landgrafenstraße.
Auf diesem Flachdach soll die Entenmutter mit sieben Küken genistet haben. Von dort führt über die Regenrinne ein Fallrohr in den Boden. Darin sollen die Küken verschwunden sein.
In dieser Box sind die Tiere transportiert worden.
Die Küken sind noch sehr klein. Gerade ist Brutzeit.
Auf diesem Foto sind Entenmutter und zwei Kinder noch auf freiem Fuß.
Um die Enten aufzuspüren, kletterte ein Feuerwehrmann in die Kanalisation.
Hier steigt der Feuerwehrmann in die Erde hinab.
Mit vielen Gerätschaften war die Feuerwehr am Werk.
Um die Enten aufzuspüren, kletterte ein Feuerwehrmann in die Kanalisation.
Blick in den Schacht.
Um die Enten aufzuspüren, kletterte ein Feuerwehrmann in die Kanalisation.

Zunächst versuchten die Einsatzkräfte, das Fallrohr zu spülen, damit die Küken am anderen Ende auftauchen. Dann kletterte ein Feuerwehrmann in einen nahe gelegenen Gully, um dort nach den Tieren zu suchen. Doch das war ohne Erfolg. Schließlich habe man im Keller des Wohnhauses Rohre abgeschraubt - vergebens. Denn niemand wusste, wohin genau das Wasser aus dem Fallrohr fließt.

Alle Möglichkeiten ausgeschöpft

"Wir haben alle Möglichkeiten ausgeschöpft", sagt der Feuerwehrsprecher. "Die Entenmutter und drei Küken konnten wir einfangen." Doch die übrigen vier Küken sind nicht wieder aufgetaucht. Was mit ihnen passiert ist, weiß niemand. "Vielleicht sind sie an einer ganz anderen Stelle wieder ins Freie gekommen", so Lüddecke.

Mit dem Tiertransporter wurden die Mutter und ihre verbliebenen drei Küken zum See am Westfalenpark gebracht. "Es sind ja Wildtiere, die können nicht ins Tierheim", sagt André Lüddecke. Im Moment häufen sich die Enten-Einsätze der Feuerwehr. Der Grund: Es ist Brutzeit. Erst vor wenigen Wochen waren sieben Küken in einen Gully gefallen' tag='. Aber auch verletzten Enten' tag=' und hilflosen Igeln' tag=' hilft die Feuerwehr.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Blinde und Sehbehinderte in Dortmund

Selbstbewusstes Leben ist auch ohne Augenlicht möglich

Dortmund Mit Anfang 30 ist Manuela Kürpick komplett erblindet. Dennoch steht sie voll im Leben, ist berufstätig, reist gerne. Und versucht, dieses Selbstbewusstsein anderen Blinden und Sehbehinderten in Dortmund zu vermitteln.mehr...

Video-Interview

Warum Konstantin Wecker den Dortmunder Knast besuchte

DORTMUND Vor einem Auftritt im Dortmunder Konzerthaus hat der Liedermacher Konstantin Wecker am Mittwoch die Dortmunder Justizvollzugsanstalt besucht - jedoch nicht, um zu singen. Wir haben mit ihm 115 Jahre alten Gefängnis "Lübecker Hof" im Gerichtsviertel gesprochen.mehr...

U-Bahn-Station Kampstraße

37-Jähriger wird Treppe hinuntergetreten

DORTMUND Für einen Dortmunder hat ein Junggesellenabschied mit schweren Kopfverletzungen im Krankenhaus geendet. Der 37-Jährige geriet am Samstagabend in der City in einen Streit mit zwei jungen Männern. Einer von ihnen trat ihn schließlich eine Treppe an der U-Bahn-Station Kampstraße hinunter.mehr...

Zur Internationalen Gartenausstellung

Neue Endstation für historische Hansabahn geplant

DORTMUND Bisher ist kurz vor der Franziusstraße Schluss: Weiter fährt die historische Hansabahn vom Nahverkehrsmuseum Bahnhof Mooskamp zurzeit nicht. Zur Internationalen Gartenausstellung 2027 (IGA) könnte sich das ändern. Denn die Gleise verlaufen noch einige Kilometer weiter und könnten genutzt werden.mehr...

Speestraße

Vier Verletzte bei Brand am Hafen - Wohnung unbewohnbar

DORTMUND Bei einem Wohnungsbrand am Hafen sind am Sonntagabend vier Menschen verletzt worden. Die Bewohner des Mehrfamilienhauses retteten sich durch das Treppenhaus vor den Flammen und dem Rauch. Die Brandwohnung bleibt vorerst unbewohnbar.mehr...

Gratis-Konzert des Schlagersängers

Jürgen Drews singt Samstag in der Thier-Galerie

DORTMUND Es gibt mal wieder Promi-Besuch in der Thier-Galerie: Schlager- und Ballermann-Sänger Jürgen Drews ist am Samstag (21.10.) für ein Stündchen zu Gast in Dortmunds großem Einkaufscenter in der City. Der selbsternannte "König von Mallorca" kommt aus einem bestimmten Grund.mehr...

NEU: Die wichtigsten Nachrichten aus Dortmund täglich auf Ihr Smartphone
WhatsApp
Jetzt anmelden